Die Persönliche Schutzausrüstung Forst schützt vor Verletzungen oder minimiert das Verletzungsrisiko bei Forst- und Waldarbeiten.
Anschaffung
Bei der Anschaffung von Schutzausrüstung sollte man auf zwei
Symbole achten:
- Eine Motorsäge in einem Wappen verbunden mit dem Schriftzug Klasse 1. Dieses Symbol bezeichnet eine Prüfnorm.
- Eine Eichel mit dem Schriftzug FPA. Dieses Prüfzeichen wird vom KWF (Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V.) vergeben.
Teile
Stihl_kettensaege.jpgeinsatz: Forsthelm, Schnittschutzhose, Sicherheitsstiefel und Handschuhe]]
- Die Schnittschutzhose schützt vor Verletzungen bei Arbeiten mit der Motorsäge. Bei Kontakt mit der laufenden Sägekette werden in der Hose eingearbeitete lange Kunststofffasern herausgezogen, wickeln sich um das Antriebsrad der Motorsäge, und bringen so die Motorsäge in Bruchteilen von Sekunden zum Blockieren.
- Für die Schnittschutzjacke gilt das unter Schnittschutzhose Gesagte.
- Schnittschutzschuhe oder -Stiefel müssen eine Schaftlänge von mindestens 19,5 Zentimetern aufweisen.
- Der Forsthelm kann vor herabfallenden Ästen schützen. Ein Visier lässt möglichst viel erkennen, schützt aber Augen und Gesicht vor kleineren Ästen sowie Sägespänen. In Warnfarbe gehalten weist der Helm zudem auf den Standort des Arbeiters hin.
- Ein Gehörschutz ist unerlässlich, um dauerhafte Schäden am Gehör zu vermeiden. Er ist meist am Helm intergriert.
- Handschuhe.
Siehe auch: Arbeitsschutz, Gesundheit, Wald, Forstwirtschaft, Schnittschutzhose
Weblinks
Arbeitsschutz | Forstwirtschaft