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Der Physical Fitness Test (PFT) dient bei der Bundeswehr zur Feststellung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Er ist von Grundwehrdienstleistenden vor und nach der Allgemeinen Grundausbildung abzulegen. Außerdem ist er Bestandteil des Prüfverfahrens an der Offizierbewerberprüfzentrale.

Ausführung


Der PFT besteht aus fünf Übungen, die auch in dieser Reihenfolge absolviert werden müssen. Die ersten vier Übungen werden in der Sporthalle ausgeführt, der 12-Minuten-Lauf kann wahlweise in der Halle oder auf der 400m-Bahn ausgeführt werden.

Der Prüfkandidat muss eine Strecke von 9m in möglichst kurzer Zeit viermal hin und her laufen und dabei jeweils die Ziellinie mit Hand oder Fuß überwinden.

Der Prüfkandidat liegt rücklings auf einer Turnmatte, die Hände hinter dem Kopf gefaltet. Die Beine werden aufgestellt, sodass die Knie ungefähr einen 90°-Winkel bilden. Ein Kamerad hält die Füße des Prüflings, um sie zu fixieren. In 40 Sekunden muss der Oberkörper möglichst oft so weit aufgerichtet werden, dass die Ellenbogen die Knie berühren.

Der Prüfkandidat steht auf einer Turnmatte und muss mit beiden Beinen und ohne Anlauf - aus dem Stand - so weit wie möglich springen.

Der Prüfkandidat liegt bäuchlings auf dem Hallenboden, die Hände berühren sich auf dem Rücken. Innerhalb von 40 Sekunden muss er sich so oft wie möglich mit den Armen hochdrücken, einen Arm loslassen und mit der Hand des selben den anderen Unterarm berühren und in die Ausgangslage zurückkehren.

Der Prüfkandidat muss innerhalb von 12 Minuten eine möglichst weite Strecke zurücklegen.

Für Männer und Frauen gibt es unterschiedliche Leistungstabellen. Pro Übung sind maximal 6 Punkte erreichbar.

Weblinks


Bundeswehr

 

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