Sachsenring-P-240-Cabriolet.jpg Sachsenring P 240 Cabriolet im EFA-Museum für Deutsche Automobilgeschichte]] Bundeswehrmuseum Dresden 28.jpg Der Sachsenring P 240 war eine repräsentative Limousine, die von 1956 bis 1959 gebaut wurde.
1955 wurde sie als komplett neue Eigenentwicklung der Automobilwerk Zwickau vorgestellt. Der neue Wagen besaß einen Sechszylinder-Viertakt-Ottomotor mit einem Hubraum von 2407cm³, der 80 PS leistete und damit eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichte. Technisch wie optisch entsprach er voll dem Zeittrend. Da das Fahrzeug überwiegend in Handarbeit gefertigt wurde und pro Wagen ca. 2500 Arbeitsstunden nötig waren, stellte man nur 1382 Fahrzeuge her. Gebaut wurden auch einige wenige Kombimodelle, sowie fünf viertürige Cabriolets für Repräsentationszwecke der NVA, genannt Sachsenring P 240 Repräsentant. Da der P 240 rund 27.000 Mark kostete, war er fast ausschließlich bei Behörden und hohen Parteifunktionären zu finden.
Durch die verstärkte Einfuhr des kostengünstigeren Wolga M 21 aus der Sowjetunion, wurde 1959 die Produktion des P 240 eingestellt. Somit endete dann die Fertigung von Automobilen mit Viertaktmotor im Automobilwerk Zwickau. Heute existieren nur noch wenige gut erhaltene Modelle.