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Wappen Karte
Wappen oybin.png Karte_oybin_in_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Kreis: Löbau-Zittau
Fläche: 18,29 km²
Einwohner: 1.604 (30. April 2005)
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner/km²
Höhe: 389 m ü. NN
Postleitzahl: 02797
Vorwahl: 035844
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: ZI
Gemeindekennzahl: 14 2 86 360
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Freiligrathstraße 8
02797 Kurort Oybin
Offizielle Website: www.oybin.com/
E-Mail-Adresse: gemeindeamt@oybin.com
Politik
Bürgermeister: Hans-Jürgen Goth (PDS)

Oybin ist eine Gemeinde im Südosten Sachsens, an der Grenze zu (Tschechien). im Landkreis Löbau-Zittau, Regierungsbezirk Dresden | 00985v.jpeg | Oybin 2005.JPG

Geographie und Verkehr


Der Ort ist Endstation der dampfbetriebenen Zittauer Schmalspurbahn und liegt am Fuße des Berges Oybin in einem Talkessel des Zittauer Gebirges. Der Ortsteil Lückendorf liegt als einziger deutscher Ort auf der Südseite des Gebirges. Umliegende Berge sind der Hochwald (mit 747 m ü. NN höchster Berg im Gemeindegebiet und zweithöchster Berg im Zittauer Gebirge), der Töpfer, der Ameisenberg, die Brandhöhe und der Scharfenstein.

Geologie

Der Talkessel wird dominiert durch den Sandsteinmonolithen des Berges Oybin. Überhaupt ist der Sandstein vorherrschendes Gestein im Gemeindegebiet. Die Festigkeit des Gesteines hängt stark von dem Gebiet ab. Während er im Talkessel im Gebiet der Rosensteine und Bienenhaidstein sehr weich ist, nimmt die Festigkeit nach Norden und Osten meist zu. Am festesten ist der Sandstein an der Nordostecke des Töpfers. Nur der oberste Teil des Hochwaldes (als erloschener Vulkan) besteht aus Basalt.

Ortsgliederung

Die Gemeinde Oybin gliedert sich in die Ortsteile Kurort Oybin, Hain, Niederoybin und den Luftkurort Lückendorf.

Geschichte


Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Burg auf dem Berg Oybin verknüpft. Im Jahr 1290 wurde die Burg als Moybin erstmals urkundlich erwähnt. Schon vorher war der Berg besiedelt und auch befestigt. Im Jahr 1291 wurde die auf dem Berg befindliche Burganlage von der Stadt Zittau eingenommen und zerstört. Bereits wenige Jahr später wurde die Burg von Heinrich von Leipa wieder auf- und ausgebaut. 1369 baute Karl IV. die Burg weiter aus und stiftete 1366 hier ein Cölestinerkloster. Dieses wurde im Zuge der Reformation aufgelöst und das Kloster und die Burg verfielen. Der Ort selber wurde schon im Jahre 1873 in den Verband sächsischer Sommerfrischen aufgenommen. 1890 erfolgte die Eröffnung der Schmalspurbahn. Seit 1930 trägt Oybin den Titel Kurort.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


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  • barocke, 1734 errichtete Kirche am Aufgang zum Berg Oybin (Hochzeitskirchlein)
  • Umgebindehäuser
  • Bahnhof Oybin mit kleinem Museum zur Geschichte der Schmalspurbahn
  • Rosensteine mit Kelchstein (roter Felsen mit eigenwilliger Kelchform)
  • Große Felsengasse mit "Muschelsaal"
  • Hochwald mit Aussichtsturm und Bergbaude (die Grenze zwischen Tschechien und Deutschland läuft durch den Gastraum der Baude).

Sport


Oybin verfügt über eine marode hölzerne Ski-Sprungschanze unter der die Straße von Oybin zum Ortsteil Hain hindurchführt und eine ebenfalls nicht mehr benutzbare Natur-Rodelbahn. Durch die zahlreichen Sandsteinfelsen ist auch das Klettern sehr beliebt.

Der ehemalige Skisprung-Weltmeister Mathias Buse ist Oybiner.

Persönlichkeiten


Mit Oybin verbunden sind:

Weblinks


Ort in Sachsen

Oybin

 

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