| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| ottobeuren_wappen.jpg | Karte_Ottobeuren_in_D.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Bayern | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Schwaben | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Unterallgäu | bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 55,85 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 8.048 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 144 Einwohner je km² | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 87724 | bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahl: | 08332 | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | MN | bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 09 7 78 186 | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktplatz 6 87724 Ottobeuren | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | Markt Ottobeuren | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | rathaus@ottobeuren.de | ||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Bernd Schäfer | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ottobeuren ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ottobeuren. Der Ort im Allgäu ist berühmt für seine Benediktinerabtei.
1802 wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisation an das Königreich Bayern übertragen. Der Konvent des Benediktinerklosters bestand jedoch weiter, da die Mönche in einem Trakt des Klosters wohnen bleiben durften, jedoch keine Neuaufnahmen mehr möglich waren. Andere Teile des Klosters wurden u. a. als Landgericht, Kaserne und für Wohnungen verwendet. Im Jahr 1834 wurde das Kloster unter König Ludwig I. als Priorat der Abtei St. Stephan in Augsburg neu gegründet, 1918 wurde es wieder selbständige Abtei. Als einziges der großen oberschwäbischen Barockklöster hat Ottobeuren somit eine auch durch die Säkularisation nicht unterbrochene klösterliche Tradition, die bis in die Gegenwart (2005) andauert. Heute leben hier etwa 20 Benediktinermönche. Die Klosteranlage wird gegenwärtig außerdem als Museum, Schule und Fortbildungsstätte genutzt. Zum 1200-jährigen Jubiläum der Klostergründung wurden Kirche und Kloster 1964 umfassend renoviert.
Die Geschichte des Markorts Ottobeuren ist eng mit der des Klosters verbunden. Nach der Säkularisation wurde die Klosterkirche Pfarrkirche des Markts, die Pfarrkirche St. Peter wurde geschlossen und später zu einer Schule umgebaut. Seit 1957 ist Ottobeuren anerkannter Kneippkurort und wahrt so das Erbe des im Ortsteil Stephansried geborenen und in Ottobeuren aufgewachsenen Pfarrers Sebastian Kneipp.
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