Otto I. von Nassau († 1289/1290) war der Begründer der ottonischen Linie des Hauses Nassau.
Otto war der jüngere Sohn von Graf Heinrich II. dem Reichen von Nassau und von Mathilde von Geldern. Nachdem dieser 1247 starb, kam es zwischen Otto und seinem Bruder Walram, dem Begründer der walramischen Linie von Nassau, zu einem langjährigen Streit um das Erbe. Dieser wurde am 17. Dezember 1255 mit einem Teilungsvertrag beigelegt. Danach erhielt Otto den nördlichen Landesteil mit Siegen, Dillenburg, Herborn und Haiger, während das Land südlich der Lahn mit Weilburg und Idstein an Walram ging. Auch mit anderen Fürsten kam es zum Streit, so vor allem mit den Erzbischöfen von Trier und Köln, indessen Verlauf er die Vogteien über Bad Ems und Koblenz verlor. Zudem wurde Otto gebannt, da er sich weigerte, dem Deutschen Orden Ländereien herauszugeben, die dieser für sich beanspruchte. Auch mit den Grafen von Greifenstein und Dernbach war er in Fehden verwickelt.
Er war verheiratet mit Elisabeth von Leiningen-Landeck († um 1303). Mit ihr hatte er die folgenden Kinder:
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"Otto I. (Nassau)".
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