Otto Gleichmann (* 20. August 1887 in Mainz; † 2. November 1963 in Hannover) gilt als einer der großen Einzelgänger des deutschen Expressionismus.
Sein Werk umfasst vorwiegend Zeichnungen, Illustrationen und Mischtechniken, welche besonders im Frühwerk auf beklemmende Art und Weise die Vorstellungen des Künstlers zu Papier bringen. Seit 1915 im Fronteinsatz in Russland und Frankreich, wurde er 1916 nach Verwundung und Lazarettaufenthalt zum Kriegsdienst nach Hannover versetzt.
1918 erfolgte sein Anschluss an die Künstlergruppe "Hannoversche Sezession", der unter anderem Künstler wie Kurt Schwitters angehörten. Ein intensiver Austausch mit Theodor Däubler fand in dieser Lebensphase statt. 1936 wurde ein Ausstellungsverbot durch die NSDAP verhängt.
Mann | Deutscher | Geboren 1887 | Gestorben 1963 | Deutscher Maler
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