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Otto Buchwitz (* 27. April 1879 in Breslau; † 9. Juli 1964 in Berlin) war deutscher Politiker, Mitglied der SPD und Mitglied der SED.

Nach Besuch der Volksschule absolvierte er eine Lehre zum Metalldrücker. 1898 wurde Buchwitz Mitglied der SPD. Er war für diese Partei als Abgeordneter im preußischen Landtag und auch bis 1933 im Reichstag.

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten stimmte er mit einigen anderen SPD-Mitgliedern gegen das sogenannte Ermächtigungsgesetz und ging daraufhin ins Exil nach Dänemark.

Nach der Besetzung Dänemarks durch das Deutsche Reich 1940 wurde er verhaftet und war bis Kriegsende im Zuchthaus Brandenburg inhaftiert.

Nach 1945 arbeitete er führend, obwohl vor dem Krieg nicht unbedingt ein Freund der KPD, an der Vereinigung von SPD und KPD mit. 1945/46 Landesvorsitzender der SPD und 1948 - 1948 1. Sekretär der SED Bezirksleitung.

Er fungierte 1945 - 1948 als Präsident des sächsischen Landtages und war auch Alterspräsident der DDR-Volkskammer.

Ehrungen


Nach seinem Tod wurden in der DDR mehrere Straßen, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen nach Otto Buchwitz benannt. Nach der Wiedervereinigung wurde fast alle diese Benennungen getilgt.

Mann | Deutscher | Geboren 1879 | Gestorben 1964 | SPD-Mitglied | SED-Mitglied

 

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