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Die Otitis externa (lat. „Außenohrentzündung“) ist eine Entzündung des äußeren Ohrs, also der Ohrmuschel und des äußeren Gehörgangs.

Ursachen


Die Ursache für eine Otitis externa sind eingedrungene Fremdkörper und/oder lokale Infektionen mit Bakterien, Hefen (z. B. Malassezia) oder Milben (Ohrräude). Sehr oft ist die Otitis externa nur eine Folge genereller Hauterkrankungen, die sich besonders stark an der sehr emfindlichen Haut des Gehörgangs zeigen. Hierbei können auch Allergien und Autoimmunerkrankungen als Auslöser in Frage kommen.

Symptome


Die Hauptsymptome sind Juckreiz und starke Schmerzen. Je nach Ausprägung ist die Haut gerötet oder es treten weitere Effloreszenzen wie Pusteln, Papeln, Ulzera oder Krusten auf. Häufig kommt es zu einer Ansammlung von entzündlich verändertem Ohrenschmalz bis hin zu einer Eiteransammlung.

Behandlung


Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Eventuelle Fremdkörper müssen entfernt werden. Eine gründliche Reinigung und Spülung des Gehörgangs ist unumgänglich. Bei bakterieller Infektion werden Antibiotika, bei Milben Akarizide eingesetzt, wobei diese Medikamente zumeist lokal (topisch) angewendet werden. Bei allergischen oder immunbedingten Otitiden werden entzündungshemmende Wirkstoffe (Glukokortikoide) eingesetzt.

Komplikationen


Mögliche Gefahren bei Otitis externa sind die Infektionsausbreitung in das umgebende Weichteilgewebe, eine Trommelfellruptur und Übergreifen auf das Mittelohr (Otitis media) sowie in extremen Fällen eine Knochenmarkentzündung der Schädelbasis mit multiplen Hirnnervenausfällen.

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Otitis externa

 

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