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Wappen Karte
Oststeinbek.jpg
Wappen
Oststeinbek-pt.png
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Geografische Lage:
Höhe:
Fläche: 11,37 km²
Einwohner: 7.878 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 693 ''Einwohner je km²
Postleitzahl: 22113
Vorwahl: 040
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 053
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Möllner Landstraße 20
22113 Oststeinbek
Website: www.oststeinbek.de
Politik
Bürgermeister: Karl Heinz Mentzel

Oststeinbek ist eine Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein (Deutschland). Zur Gemeinde gehört auch der Ortsteil Havighorst. Die Gemeinde Oststeinbek wurde erstmals im Jahre 1255 erwähnt.

Geographie


Geographische Lage

Oststeinbek liegt im äußersten Süden des Kreises Stormarn. Es grenzt direkt an den Osten Hamburgs.

Geologie

Der tiefste Punkt Oststeinbeks ist die Glinder Au, Ortsteil Oststeinbek, und liegt bei 8,0 m über NN. Der höchste Punkt der Gemeinde ist der Heegsbarg im Ortsteil Havighorst mit 51,1 m über NN.

Ausdehnung des Gemeindegebiets

Das Gemeindegebiet misst 1.131 ha, die sich auf den Ortsteil Oststeinbek mit 596 ha und auf den Ortsteil Havighorst mit 535 ha verteilen.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Gemeinde Barsbüttel, im Osten an die Stadt Glinde sowie im Westen und Süden an die Freie und Hansestadt Hamburg.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Oststeinbek und Havighorst.

Die Siedlungsstruktur im Ortsteil Oststeinbek ist durch Einfamilien- und Reihenhäuser geprägt, die Ortsmitte durch Geschosswohnungsbau.

Der Ortsteil Havighorst ist siedlungsmäßig landwirtschaftlich strukturiert, ergänzt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser.

Geschichte


Oststeinbek gehörte seit 1948 zum Amt Glinde. Mit der Eingemeindung von Havighorst 1974 wurde die Gemeinde amtsfrei.

Religionen

Mit der Reformation wurde Oststeinbek lutherisch. Konfessionen heute: evangelisch-lutherisch 39,1%, römisch-katholisch 7,6%, ohne Konfession 37,4%, Sonstige 15,9%.

Eingemeindungen

Ortsteile

Havighorst
Havighorst wurde erstmals 1257 beim Verkauf des Asbrook urkundlich erwähnt. 1318 ging der Ort in den Besitz des Kloster Reinbek über. Nach der Reformation wurde es 1529 dem landesherrlichen Amt Reinbek zugeschlagen. 1581 wurde die Pulvermühle Domhorst errichtet.

Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde Havighorst 1867 dem neugebildeten Kreis Stormarn zugeschlagen. Die Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 führte zur Zuordnung zum Amtsbezirk Sande, später zum Amtsbezirk Lohbrügge. Als dieser 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz (die Gemeinde Lohbrügge wurde nach Hamburg eingemeindet) aufgelöst wurde, kam Havighorst zum Amtsbezirk Barsbüttel, ab 1948 Amt Barsbüttel. Bei der Eingemeindung nach Oststeinbek hatte der Ort 2.000 Einwohner.

Städtepartnerschaften

Caddington, Neustadt-Glewe Ellar-Waldbrunnen

Wirtschaft und Infrastruktur


Im Nordwesten des Ortsteiles Oststeinbek liegt ein Gewerbegebiet mit großflächigem Sondergebiet.

Ansässige Unternehmen

Gewerbegebiet Oststeinbek:

  • Wal-Mart mit Möbelhaus
  • Golfplatz
  • Tom Tailor Outlet Store
  • Adolf Würth GmbH Niederlassung
  • Max-Bahr Baumarkt
  • sowie viele kleine Unternehmen

Im Gemeindegebiet von Oststeinbek:

  • Autoschrottplatz
  • Metallgrosshandel

Havighorst:

  • Betonwerk, welches aus einer Ziegelei hervorging.
  • Landtechnisches Lohnunternehmen
  • sowie einige kleine Unternehmen

Bildung

  • Helmut-Landt-Grundschule
  • Volkshochschule Oststeinbek

Theater

Im Gemeindehaus werden des Öfteren plattdeutsche Theaterstücke aufgeführt.

Sport

Seit 1948 hat Oststeinbek einen Sportverein, den Oststeinbeker Sportverein, dessen Volleyballmannschaft (Ostbek Cowboys) in der 1.Bundesliga spielt.

Es befinden sich zwei große Sporthallen (u.A. die Walter-Ruckert-Sporthalle) in Oststeinbek

Regelmäßige Veranstaltungen

Maibaumfest 750 Jahr Feier im Jahr 2005

Verkehr


Anbindung an das Hamburger Busnetz (Hamburger Verkehrsverbund) über Busverbindungen nach Hamburg Billstedt, Glinde, Trittau und Havighorst.

Es besteht eine direkte Anbindung zur Bundesautobahn A 1.

Literatur


  • Curt Davids, Domhorst. Die Geschichte einer Mühle, Wentorf, 1958
  • Gemeinde Oststeinbek/Kreis Stormarn, Oststeinbek, 2002 (herausgegeben von der Gemeinde)

Ort in Schleswig-Holstein

 

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