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Wappen Karte
Wappen ostritz.PNG Ostritz_Karte.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Löbau-Zittau
Fläche: 23,39 km²
Geografische Lage:
Höhe: 207 m ü. NN
Einwohner: 2.964 (30. April 2005)
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner/km²
Postleitzahl: 02899
Vorwahl: 035823
Kfz-Kennzeichen: ZI
Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14 2 86 340
Adresse der Gemeindeverwaltung: Markt 1
02899 Ostritz
Website: www.ostritz.de
E-Mail-Adresse: stadt@ostritz.de
Politik
Bürgermeister: Friedrich Tschirner (Parteilos)

Ostritz (sorbisch: Wostrowc) ist eine Stadt im Südosten von Sachsen. Sie gehört zur Oberlausitz und liegt am westlichen Neißeufer, direkt an der Grenze zu Polen.

Geografie


Geografische Lage

Das Stadtgebiet liegt lang gestreckt am Westufer der Neiße im Naturraum Östliche Oberlausitz. Von Norden nach Süden folgen aufeinander: Leuba, die eigentliche Stadt Ostritz (das Gebiet der mittelalterlichen deutschen Stadtgründung), Altstadt (Ostrusna, das ehemalige sorbische Dorf) und ganz im Süden das Kloster St. Marienthal mit seiner vorgelagerten Siedlung).

Stadtgliederung


Neben der Stadt Ostritz gehört noch der Ortsteil Leuba zur Gemeinde.

Politik


Gemeinderat

Im Stadtrat sind seit den Kommunalwahlen von 2004 drei Gruppierungen vertreten:

  • Bürgerinitiative Ostritz (BIO) 4 Sitze
  • Bürgerinitiative Siedlung 2 Sitze (1 Sitz unbesetzt)
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaft mit Schloß Holte-Stukenbrock seit dem 3. Oktober 1990

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Ostritz liegt an der Bundesstraße 99 von Görlitz nach Zittau. Außerdem gibt es noch eine wichtige Straßenverbindung in nordwestlicher Richtung über Bernstadt a. d. Eigen nach Löbau und zur A 4 Richtung Dresden. Die Kleinstadt liegt an der Neißetalbahn, die Zittau mit Görlitz verbindet. Durch die Grenzziehung von 1945 entstand in Ostritz die kuriose Situation, dass der Bahnhof der Stadt in Krzewina Zgorzelecka (Grunau) auf der polnischen Seite des Grenzflusses liegt. Erst 1948 wurde zwischen Deutschland und Polen ein "erleichterter Durchgangsverkehr" vereinbart. Danach konnten Reisende die Grenzbrücke wieder benutzen, aber ausschließlich zum Erreichen des Bahnhofsgebäudes. Dies wurde vom polnischen Militär streng überwacht, sodass ein Abweichen vom vorgeschriebenen Weg oder den Bahnsteigen unmöglich war. Nach der Wende 1989 kann die Neißebrücke auch als offizieller Grenzübergang Ostritz - Krzewina Zgorzelecka für Fußgänger und Radfahrer für Ausflüge in die polnische Oberlausitz genutzt werden. Mit dem EU-Beitritt Polens 2004 entfielen die Zollformalitäten, Passkontrollen werden bis zum Schengen-Beitritt Polens (ca. 2007) weiterhin durchgeführt.

Sonstiges


Ostritz ist bekannt als energieökologische Modellstadt Ostritz-St. Marienthal, die sich der Nutzung von regenerativen Energiequellen verschrieben hat.

Persönlichkeiten


Weblinks


Ort in Sachsen

Ostritz

 

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