Die Ostfriesischen Inseln sind Barriereinseln in der Nordsee. Sie liegen etwa 5 bis 10 Kilometer von der niedersächsischen Küste entfernt zwischen den Mündungen von Jade und Ems und gehören zu Deutschland.
Die sieben bewohnten Inseln sind (von Westen nach Osten): Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge, wobei die Insel Borkum die Größte von den ostfriesischen Inseln ist.
Memmert, Mellum und Minsener Oog sind unbewohnt. Die letztere wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts zum Schutz der Fahrrinne der Jade nach Wilhelmshaven künstlich angelegt. Die sehr kleine Insel Lütje Hörn nahe Borkum ist stark von der See bedroht. Die Kachelotplate zwischen Borkum und Juist ist eine Sandbank, auf der sich Dünen bilden und die bei Hochwasser nicht mehr überflutet wird. Sie wird deshalb seit 2004 als Insel angesehen. Die Inseln und das sie umgebende Wattenmeer gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.
Die Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sind während der Ebbe per Wattwanderung vom Festland aus erreichbar. Bei Niedrigwasser fällt das Watt mit Ausnahme einiger Fahrwasser (Priele) bis zum Festland trocken.
Die Ostfriesischen Inseln sind beliebte Fremdenverkehrs- und Ausflugsziele. Traditionell wird dort hauptsächlich Fischfang betrieben.
Die Insel Wangerooge liegt streng genommen nicht im politischen Ostfriesland, sondern im Oldenburger Friesland, wird aber dennoch im Allgemeinen zu den ostfriesischen Inseln gezählt.
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