Osterbek Berberweg.jpg Die Osterbek ist ein Fluss in Hamburg. Sie entspringt in Farmsen-Berne und mündet als "Langer Zug " in die Außenalster.
Zu großen Teilen ist der Oberlauf der Osterbek heute begradigt. Der Abschnitt zwischen Turnierstieg und Berberweg wurde 2003 renaturiert, als Ausgleichsmaßnahme für Umweltbeeinträchtigungen durch Bauvorhaben an anderen Stellen.
Im oberen Teil des Kanals führt über den Barmbeker Stichanal ein Abzweig zum Stadtparksee, der über den Goldbekkanal wiederum mit der Außenalster verbunden ist. Dieser Kanal wurde angelegt, um das U-Bahn-eigene Kraftwerk mit Kohle zu versorgen.
Nahe der Schiffbau-Versuchsanstalt mündet die Seebek, vom Bramfelder See kommend, in die Osterbek.
Osterbekkanal Wehr.jpg Ab der Wachtelstrasse ist die Osterbek als Osterbekkanal ausgebaut. Der Kanal wurde schrittweise von 1863 bis 1912 gebaut und zog damals bedeutende Industrieansiedlungen mit sich. Beispiele sind die Gummifabrik, auf deren Gelände sich heute das Museum der Arbeit befindet, und die Kampnagel-Fabrik. Nicht mehr vorhanden sind das E-Werk an der Flotowstraße, das benachbarte Gaswerk (heute "Alster-City") und die Müllverbrennungsanlage auf dem Dulsberg.
Die beim Bau des Kanals anfallenden Erdmassen wurden zum Bau der Bahndämme der S-Bahn, U-Bahn und Güterumgehungsbahn verwendet.
Seit 1912 befindet sich am Osterbekkanal auch die Alsterwerft, in der noch heute die Alsterdampfer gewartet und repariert werden. Seit den 1930er Jahren begannen die Industriebetriebe abzuwandern, verdrängt von der sich ausbreitenden Wohnbebauung, fehlender Ausweitungsmögichkeit des Werksgeländes und Strukturwandel.
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