Wüste ist ein Stadtteil von Osnabrück in Niedersachsen. Der mit rund 14.200 Einwohnern einwohnerstärkste Stadtteil Osnabrücks, der sich in die Vordere Wüste und die Hintere Wüste gliedert, ist aufgrund seiner zentralen Lage und guten Infrastruktur eine sehr beliebte Wohngegend.
Der Stadtteil verfügt über ein Schulzentrum mit einer Grundschule, einer Realschule und einem Gymnasium, das wegen der günstigen ÖPNV-Anbindung auch von vielen Schülern aus dem südwestlichen Landkreis besucht wird.
Das in der Wüste ansässige Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte ist eine staatliche Förderschule mit Internat, die Schülern mit auditiven Wahrnehmungsstörungen das Erlangen der Mittleren Reife ermöglicht.
Der Name „Wüste“ erinnert an die ursprüngliche landschaftliche Beschaffenheit des heutigen Stadtteils: Dort befand sich früher ein Niedermoor, das „wöst“ (plattdeutsch: unbewohnbar) war. Bei seiner Besiedlung ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Moorgebiet großflächig mit Schutt verfüllt und damit trocken gelegt. Vermutlich kamen dabei auch Hausmüll und Gewerbeabfälle zum Einsatz. Deshalb gilt der Stadtteil Wüste als eine der größten bewohnten Verdachtsfälle für Altlasten in Deutschland.
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"Osnabrück-Wüste".
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