Osman, (arabisch: عثمان ('Uthmān), türkisch: Osman) ist ein Vorname arabischen Ursprungs. Seine Verbreitung verdankt er 'Uthmān ibn 'Affān, dem dritten sunnitischen Kalifen.
Berühmte Träger des Namens Osman:
Osman ist die traditionelle deutsche Schreibweise, die aber die arabische Aussprache nur unvollkommen wiedergibt. Weitere Schreibweisen sind auch Othman, Usman und selten Otman.
Der Name beginnt im Arabischen, wie jedes arabische Wort, mit einem Konsonanten, der aber im Deutschen, wenn es sich um Hamza oder "Ain" handelt, meist nicht geschrieben wird. In diesem Fall handelt es sich um "Ain", unverbunden ع geschrieben, der ein stimmhafter Kehlpresslaut ist und für gewöhnliche Deutsche kaum zu artikulieren ist und der jeden Vokal in Richtung a umfärbt, daher auch die Schreibung o, die etwa der Aussprache des Phonems u nach "Ain" entspricht.
Das th ("Ti-Eitsch") wird bei korrekter hocharabischer Aussprache stimmlos ausgesprochen. In den meisten arabischen Dialekten fehlt heute dieses stimmlose th, da es lautgesetzlich meist zu t wird. Nur bei Buchwörtern ersetzen die meisten Arabischsprachigen dieses th durch s, ähnlich wie das viele Deutsche im Englischen tun. Die Aussprache mit t ist aber kaum verbreitet, was darauf schließen lässt, dass der Name lange Zeit unter Arabern kaum gebräuchlich war. Das Wort ottomanisch für osmanisch im Deutschen hat dagegen die Aussprache als t erhalten.
Das a ist bei korrekter arabischer Aussprache lang zu sprechen und tragt für gewöhnlich den Druck-Akzent des Wortes.
Im Türkischen gibt es kein th, und der Name wird "Osman" geschrieben und gesprochen.