Osleidys Menéndez (* 14. November 1979) ist eine kubanische Leichtathletin.
Die Speerwerferin Menéndez warf bereits im Alter von 14 Jahren den Speer auf eine Weite von fast 54 m und wurde 1996 und 1998 zweimal hintereinander Junioren-Weltmeisterin. Ihren ersten Start bei einer großen internationalen Meisterschaft hatte sie bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1997 und wurde Siebte. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1999 war sie bereits Vierte und wurde in Edmonton bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2001 erstmals Weltmeisterin und warf 2001 einen neuen Weltrekord von 71,54 m.
Bei ihren ersten Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann sie die Bronzemedaille und nach einer schwachen Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2003 in Paris, wo sie nur Fünfte wurde, gewann sie bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Goldmedaille. Olympiasiegerin wurde sie mit einer Weite von 71,53 m. Dies war gleichzeitig neuer Olympischer Rekord und nur 1 cm unter ihrer Weltrekordweite.
Die Kubanerin gewann auch den Speerwurf der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2005 in Helsinki und stellte dabei mit 71,70 m einen weiteren neuen Weltrekord auf.
Frau | Leichtathlet (Kuba) | Olympiasieger (Leichtathletik) | Weltmeister (Leichtathletik) | Geboren 1979 | Speerwerfer
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