article

Osaka - 大阪
Osaka city view 01.jpg
Basisdaten
Land: Japan
Insel: Honshū
Region: Kinki / Kansai
Präfektur: Ōsaka
Geografische Lage:
Lage in Japan: Location OsakaJapan.jpg
Fläche: 221.96 km²
Einwohner: 2,628,776 (27. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 11893 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 530-XXXX
Vorwahl: 06
Stadtgliederung: 25 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
〒530-8201
Ōsaka-shi, Kita-ku,
Nakanoshima 1-3-20
Offizielle Website: http://www.city.osaka.jp/
E-Mail-Adresse:
Bürgermeister: Junichi Seki
Stadtsymbole
Baum: Sakura (jap. Kirsche)
Blume: Panji (Stiefmütterchen)

Osaka bay.jpg Ōsaka (jap. 大阪市 Ōsaka-shi) ist mit 2,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Japans. Sie liegt im Westen der japanischen Hauptinsel Honshū an der Mündung des Flusses Yodo. Mit den ca. 15 Mio. Einwohnern im Ballungsgebiet Kansai (um Ōsaka, Kyōto und Kōbe) bildet Ōsaka eine der größten Städte der Welt und innerhalb Japans den Gegenpol zum Kantō-Gebiet um Tokio.

Die Stadt ist das traditionelle Handelszentrum Japans und heute eines der wichtigsten Industriezentren und Häfen Japans sowie die Hauptstadt der Präfektur Ōsaka. Das alte Stadtzentrum von Ōsaka um Shinsaibashi liegt im Süden, das nördliche Zentrum hat mehr Geschäftscharakter.

Die Einwohner Ōsakas sprechen einen japanischen Dialekt, der Ōsaka-ben genannt wird. Ōsaka ist zudem als „Küche Japans“ und für seine komödiantische Unterhaltungskunst (Manzai) bekannt.

Geschichte


Die Stadt Ōsaka hieß ursprünglich Naniwa. Kaiser Shōmu machte diese Region im 7. Jahrhundert zu seiner Hauptstadt und nannte sie Naniwa-no-miya (Hauptstadt von Naniwa). Sie behielt diesen Status bis zum 8. Jahrhundert.

Es bestanden schon immer wichtige Land- und Seeverbindungen zwischen Yamato (heute Präfektur Nara), Korea und China. Die ehemalige Provinz Settsu bildet heute den nördlichen Teil der Präfektur Ōsaka mit einem Teil der heutigen Präfektur Hyōgo.

Die buddhistische Jōdō-Shin-shū-Religionsgemeinschaft gründete 1496 in Ishiyama (heute Teil von Ōsaka) ihr Hauptquartier im stark befestigten Tempel Ishiyama-Honganji. Oda Nobunaga begann 1576 die Belagerung des Tempels, die vier Jahre andauerte. Die Mönche ergaben sich 1580, der Tempel wurde vollkommen zerstört und Toyotomi Hideyoshi baute auf dem Platz seine eigene Burg, die Burg Ōsaka.

Ōsaka wurde vom Mittelalter bis in die vormoderne Zeit Ōzaka (大坂) genannt. Zu Beginn der Meiji-Zeit wurde die Stadt von der Regierung in ihren heutigen Namen Ōsaka umbenannt. Heutzutage ist Ōsaka nach Tokio und Yokohama die drittgrößte japanische Stadt und wirtschaftlich am bedeutendsten, da sich die wichtigsten Märkte für den Warenaustausch dort befinden.

Verkehr


Mit dem Kansai International Airport verfügt Ōsaka seit 1994 über einen modernen internationalen Flughafen auf einer künstlichen Insel vor der Küste der Bucht etwa 60 km südlich der Stadt. Zu seinem Einzugsgebiet zählen auch die Städte Nara, Kōbe und Kyōto. Verbindungen zwischen Stadt und Flughafen bestehen mit Bus und Bahn (Rapīto, Haruka).

Für Inlandsflüge dient hauptsächlich der Osaka International Airport in Itami (nördlich von Ōsaka) und Toyonaka. Aufgrund seiner Lage mitten im Wohngebiet nahe Ōsaka, Kōbe und Kyōto gilt zur Eingrenzung der Lärmbelastung ein Flugverbot von 21 bis 7 Uhr. Ursprünglich sollte Itami mit dem Bau des Kansai-Flughafens geschlossen werden.

Neben der U-Bahn existiert ein Netzwerk von staatlichen (West Japan Railway Company) und privatgeführten Bahnen, die das Stadtzentrum mit seinen Nachbarorten verbinden. Die Linien Keihan und Hankyu verbinden mit Kyōto, die Linien Hanshin und Hankyu mit Kōbe, die Kintetsu Linie mit Nara und Nagoya und die Nankai Linie mit Wakayama.

Wirtschaft


In der Vergangenheit war Ōsaka das Zentrum des japanischen Handels, besonders im Mittelalter und in der vormodernen Zeit. Heutzutage haben die meisten Großfirmen ihre Hauptbüros in Tokio, die sie am Ende der 1990er Jahre aus Ōsaka verlegt haben. Einige Konzerne haben allerdings den Standort in Ōsaka. Die Wirtschaftsflaute im Anschluss an das Ende der "Seifenblasenwirtschaft" (Bubble Economy) traf Osaka und Kansai mit Insolvenzen, Arbeitslosigkeit und Kapitalabzug besonders hart, der Immobilienmarkt stagnierte, in- und auslaendische Investoren zogen sich zurueck, bzw. verlagerten nach Kanto.

Im Jahr 1970 fand in Ōsaka die erste Weltausstellung im asiatischem Raum, die Expo '70, statt. Mit dieser Weltausstellung unter dem Motto "Fortschritt und Harmonie für die Menschheit" rückte sich Japan nach den Olympischen Spielen von 1964 in Tokio als Industriemacht ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Am 14. März 1970 eröffnete Kaiser Hirohito vor 7000 geladenen Gästen die Expo. Bis zum 13. September präsentierten sich in Osaka 77 Staaten. Wahrzeichen der Ausstellung wurde der 102 m hohe Turm des sowjetischen Pavillons.

Kultur + Sport


Ōsaka beheimatet zwei Mannschaften der japanischen Profi-Fußballliga, nämlich Gamba Osaka und deren Rivalen Cerezo Osaka. Damit ist die Stadt das einzige größere Fußballzentrum außerhalb des Großraums Tokyo. Größere Feste sind die Midosuji-Parade und das Tenjin-Matsuri.

Sehenswürdigkeiten und Sonstiges


Bild:Osaka Castle Sakura April 2005.JPG|Burg Ōsaka Bild:Sumiyoshi-taisya dainihongu.jpg|Sumiyoshi-Taisha Bild:Osakatowernight.jpg|Tsutenkaku bei Nacht Bild:Umeda Sky building.jpg|Sky Building in Umeda Bild:Shitennoji - pagoda.jpg|Pagode am Shitennoji Bild:Osaka city view 02.jpg|Umeda Bild:Koukaidou.JPG|Stadthalle auf Nakanoshima Bild:Inochi.jpg|'Tower of Life' im Tsurumi-Ryokuchi Park

Söhne und Töchter der Stadt


Weblinks


Ort in der Präfektur Ōsaka | Ort mit Seehafen | Kansai | Osaka

Osaka | أوساكا | Осака | Ósaka | Osaka | Osaka | Osako | Osaka | Ōsaka | Osaka | اوزاکا | Osaka | Ōsaka | Osaca - 大阪市 | Osaka | Osaka | Osaka | 大阪市 | ოსაკა | 오사카 시 | Osaca | Osaka | Osaka | Ōsaka | Osaka | Osaka (cidade) | Осака | Osaka | Осака | Osaka | โอซะกะ | Osaka | ئوساكا | 大阪市

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Ōsaka".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld