Windbruch-WJP-1.jpg | Windbruch-WJP-2.jpg im Fichtenwald nach einem Sturm mit Orkanstärke]]
Als Orkan werden Winde mit Geschwindigkeiten von mindestens 32,7 m/s (117,7 km/h = 64 kn) bezeichnet. Auf der Beaufort-Skala werden Orkane mit der Stärke 12 klassifiziert. Orkane können massive Verwüstungen anrichten und bilden auf See eine ständige Gefahr für den Schiffsverkehr.
Winde mit Orkanstärke treten in kräftigen außertropischen Tiefdruckgebieten, in tropischen Wirbelstürmen, Tornados und Wasserhosen auf. Deswegen werden diese unterschiedlichen Wettersysteme manchmal auch zusammengefasst als Orkane bezeichnet. Diese Bedeutung kann jedoch als veraltet angesehen werden, da „Orkan“ heute im Deutschen in erster Linie nur noch eine Bezeichnung für die Windstärke, und nicht mehr für tropische Wirbelstürme, ist und in dieser Bedeutung durch die in jüngerer Zeit aus dem Englischen übernommene Form Hurrikan verdrängt worden ist.
Auf dem Festland sind außer auf exponierten Berggipfeln, Inseln und Küstengebieten mittlere Winde mit Orkanstärke wegen der erhöhten Bodenreibung sehr selten. Meist werden dort solche hohen Windgeschwindigkeiten nur in Orkanböen oder Tornados erreicht.
Tropischen Wirbelstürme, die am Boden mittlere Winde mit Orkanstärke erreichen, werden als Hurrikane bezeichnet.
Siehe auch: Winde und Windsysteme