Der OCS (engl. Abk. für Original Chip Set) war der Chipsatz der frühen Amiga-Modelle. Er wurde im Amiga 1000, Amiga 500, Amiga 1500 und Amiga 2000 verbaut. Er bestand aus den Chips Agnus, Denise und Paula.
Der Name Agnus leitet sich aus dem Wort Adressgenerator ab: AdressGeneratorUnits. Der Chip ist für die Steuerung des Chip-RAMs zuständig. Unter anderem holt er daraus die Grafikdaten, die dann vom Denise-Chip (s. u.) dargestellt werden. Ferner verarbeitet er die verschiedenen Videosynchronisationssignale und enthält und steuert die beiden Koprozessoren Blitter und Copper.
Der Name leitet sich aus den englischen Worten Display-Encoder ab. Der Chip steuert die Grafikausgabe und stellt dabei unter anderem die Sprites und Bobs dar.
Im Prototypenstadium des Amiga hieß dieser Chip noch Daphne.
Der Name Paula leitet sich aus den englischen Wörtern Peripheral und Audio ab. Der Chip steuert die folgenden Aufgaben im Amiga:
Dieser Chip wurde auch in den späteren Amiga-Chipsätzen verwendet und war damit auch der Grund, warum die späteren Amiga-Modelle in den von Paula abgedeckten Bereichen nicht mehr zeitgemäß waren. (Begrenzte Datenübertragungsrate für Diskettenlaufwerke, so dass HD-Laufwerke mit halber Drehzahl laufen müssen; Tonausgabe hörbar schlechter als CD-Qualität.)
Im Prototypenstadium des Amiga hieß dieser Chip noch Portia (für Ports and Audio).
Nachfolgegenerationen: ECS, AGA, AAA
Original Amiga chipset | Original Amiga chipset | OCS | OCS | OCS
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"Original Chip Set".
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