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Orientalisten befassen sich je nach ihrer Ausrichtung mit vergangenen oder gegenwärtigen Sprach- und Kulturräumen des vorderen Orients, der Orientalistik.

Tätigkeit


Die wissenschaftliche Tätigkeit kann sich dabei auf zeitgeschichtliche Entwicklungen oder auf archäologisch bedeutsame Zeiträume erstrecken, auch als Vorderasiatische Archäologie bezeichnet. Orientalisten können mit ihrer Sprachkompetenz politische, kulturelle und wirtschaftliche Gegebenheiten eines Raumes vermitteln und zum Verständnis der Entwicklungen beitragen.

Orientalisten arbeiten neben dem klassischen universitären Umfeld in Wirtschaftsunternehmen, die Beziehungen in den Orient unterhalten oder bei anderen Organisationen.

Ausbildung


Die Orientalistik ist ein Hochschulstudiengang und wird an Universitäten angeboten. Typischerweise führen die Studiengänge zum Abschluss des Magisters, einzelne Hochschulen bieten aber auch Diplomstudiengänge an.

Die Regelstudienzeit beträgt sowohl für Magister als auch für das Diplom 9 Semester. Die durchschnittliche tatsächliche Studiendauer liegt aber eher bei 12,5 Semester.

Im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses werden jetzt auch dreijährige Bachelor-Studiengänge im Bereich der Orientalistik angeboten, die im Rahmen von zweijährigen Master-Studiengängen vertieft werden können.

Spezialfächer


Meist spezialisieren sich Orientalisten bereits während des Studiums, was sich aufgrund der notwendigen Sprachkenntnisse für einzelne Bereiche des Vorderen Orients ergibt. Beispiele sind:

Traditionell werden der Orientalistik oft auch Südasienwissenschaften (z. B. Indologie) und Ostasienwissenschaften (Sinologie, Japanologie) zugeordnet.

Liste von Orientalisten


Orientalist

 

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