Die Organisationspsychologie ist ein Zweig der Psychologie, der sich mit der Wechselwirkung von Individuum und Organisation befasst. Er beinhaltet die Beschreibung und Veränderung von Erleben, Verhalten und Einstellungen von Menschen in Organisationen, sowie mit den Bedingungen, die diese Zustände und Veränderungen beeinflussen.
Die Analyse bezieht sich sowohl auf Menschen in profitorientierten Unternehmen (Industrie, Handwerk), als auch in Non-profit-Organisationen (Krankenhäuser, Hochschulen usw.)
Inhaltlich werden in der Organisationspsychologie u.a. folgende Themenbereiche behandelt:
In engem sachlogischem Zusammenhang mit der Organisationspsychologie steht die Arbeitspsychologie. Die Arbeitspsychologie umfasst jedoch -neben den organisatorischen Aspekten vor allem die Analyse, Bewertung und Gestaltung menschlicher Arbeitstätigkeiten sowie die Interaktion von Mensch und Maschine Ingenieurpsychologie. Letzteres beispielsweise mit der Analyse psychologischer Bedingungen für sicheres Arbeiten. Weiters sind die Leistungsmöglichkeiten der Organisationspsychologie auch im Zusammenhang mit dem pragmatisch orientierten fachlichen Inventar der Betriebspsychologie zu diskutieren.
D.S. Pugh (1966) schlägt zur Einordnung der Vielzahl an organisationspsychologischen Theorien ein Konzept von sechs Theoriegruppen vor, die einzelne Gedankenschulen bzw. Betrachtungsweisen repräsentieren:
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