Das Organigramm (Organisationsplan, Organisationsschaubild, Stellenplan) ist eine grafische Darstellung der Aufbauorganisation. Organisatorische Einheiten sowie deren Aufgabenverteilung und Kommunikationsbeziehungen werden ersichtlich.
Übliche Darstellungsformen in der Praxis sind das horizontale und das vertikale Organigramm sowie Mischformen aus beiden. Zur Visualisierung werden Symbole verwendet. Auskünfte über folgende organisatorische Sachverhalte sind in einem Organigramm enthalten:
Wichtige Spielregeln einer Organisation werden für alle sichtbar, seine Innenwirkung darf deshalb nicht unterschätzt werden, es ist die Landkarte jedes Unternehmens. Die formale Erstellung von Organigrammen ist meist firmenintern festgelegt.
Bei der Erstellung eines Organigramms ist der Detaillierungsgrad von Bedeutung. Es sollte geprüft werden, ob jeder Mitarbeiter des Unternehmens abgebildet werden soll oder ob einzelne Mitarbeitergruppen ausreichend sind. Handelt es sich etwa um eine Reorganisation, muss jede Stelle berücksichtigt werden. In einem modernen Organigramm sollte der Kunde explizit integriert werden. Mit Pfeilen kann man darüber hinausgehende Kommunikations- und Informationsströme abbilden.
Bezüglich der grafischen Darstellung gibt es keine allgemein gültige Regelung, allerdings hat sich in der Praxis folgendes etabliert:
Des weiteren gibt es folgende Möglichkeiten der Darstellung:
Der Automatisierungsgrad in Unternehmen zur Erstellung von "Berichtet an Organigrammen" ist nicht besonders hoch obwohl die Abbildung Datenseitig sehr einfach über Stellen (SAP = Planstellen) und Stelleninhabern durchgeführt werden kann. Die Darstellung der Über- und Unterordnungen geschieht über eindeutige Zuordnungen der Planstellen zu anderen Planstellen oder eine ebene höher auf Organisatorischer Ebene (z.B. Eine Gruppe berichtet immer an eine Abteilung).
Beispiel für ein Organigramm: