Open-Source-Kultur ist ein Begriff, der sich von der Open-Source-Software und der Open-Source-Bewegung ableiten läßt. Im englischen Sprachraum wird sie mit OSC abgekürzt.
Open-Source-Software heißt jene Software, deren Quellcode frei verfügbar ist; ihre Endnutzer haben abgestufte Freiheiten, sie zu modifizieren und weiter zu verteilen, sowie das Recht zum kommerziellen Einsatz. Open-Source auf die Kultur übertragen bedeutet einen offenen Umgang mit EDV-Nutzern und Produkten, bei dem die sogenannten Fixationen generell benutzbar sind. Die Teilnehmer können die Produkte modifizieren und korrigieren um sie dann wieder der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Diese Kultur ist allerdings eher pragmatisch als philosophisch bedingt. Im Regelfall werden daher ihre einzelnen Bereiche von einem losen Kollegium von Älteren geleitet, um ein Chaos zu vermeiden.
Da die frühere technische Beschränkung in der Verbreitung von Daten und Wissen gefallen ist, bleibt jene des „Geistigen Eigentums“ (siehe oben). Künstler und andere User können sich nun leichter entscheiden, zur Distribution ihrer Werke die digitalen Medien zu nützen, und die Allgemeinheit kann sich in der PC-Ausrüstung auf die Open-Source-Kultur einstellen.
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"Open-Source-Kultur".
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