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Opel_blitz_kasten_1_sst.jpg | Opel_blitz_pritsche_1_sst.jpg | Blitz Panoramabus.jpg | Opel_blitz_2_sst.jpg | Opel_blitz_3_sst.jpg Opel Blitz war die Bezeichnung für die leichte LKW-Baureihe der Adam Opel AG. Der Name der Modellreihe lieferte auch das Logo des Unternehmens.

1930 bis 1954


Das erste Blitz-Modell wurde 1930 gebaut. Kein Hersteller in Deutschland verkaufte vor dem Zweiten Weltkrieg mehr Lastwagen als Opel. Nachdem das amerikanische Management sich anfangs gegen die Einbeziehung Opels in die Wehrwirtschaft der Nationalsozialisten passiv verhalten hatte, drohten die Nazis General Motors mit Beschlagnahme als Feindvermögen. Der als Einheitslastwagen von Opel und Daimler-Benz auf Anordnung der Wehrmacht hergestellte 3-Tonner wurde bald zum Rückgrat der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg. Es gab bereits Allrad-angetriebene Varianten dieses Modells. Nach dem Krieg war das Werk Brandenburg an der Havel, in dem Opel den Blitz gefertigt hatte, jedoch verloren. Parallel war der Blitz in Lizenz auch bei Daimler-Benz hergestellt worden, wo die Fertigung im Juni 1945 wieder aufgenommen wurde. Die dort produzierten Fahrzeuge wurden teilweise unter dem Namen Opel und teilweise unter dem Namen Mercedes-Benz verkauft. Die letzten Fahrzeuge stellte Opel aus bereits vorgefertigten Teilen selber her, nachdem die Produktion des Blitz bei Daimler-Benz 1949 geendet hatte. Ein Nachfolgemodell in dieser Größenklasse (3 t Nutzlast) gab es von Opel nicht.

Ein kleineres Blitz-Modell (1,5 t Nutzlast) war seit 1938 in Rüsselsheim gebaut worden, die Produktion lief 1946 wieder an.

1952 bis 1960


1952 erhielt der Opel Blitz ein wesentlich moderner gestaltetes Fahrerhaus. Das Fahrzeug war als Kasten- und Pritschenwagen erhältlich, der Antrieb erfolge ausschließlich durch Benzinmotoren mit sechs Zylindern.

Blitz Panoramabus

Der Blitz-Panoramabus wurde zwischen 1953 und 1956 in einer Auflage von nur 67 Stück im Auftrag der Adam Opel AG von der Firma Kässbohrer hergestellt. Er bietet 17 Personen Platz. Der Hubraum beträgt 2.473 ccm mit einem Sechszylinder-Reihenmotor mit 58 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 95 km/h.

1960 bis 1965


Ab 1960 wurde ein überarbeiteter Opel Blitz produziert. Die Haube war wesentlich kürzer geworden, ein Dieselmotor stand jedoch weiterhin nicht zur Verfügung.

1965 bis 1975


1965 kam die letzte Generation des Opel Blitz auf den Markt. Weiterhin wurden ausschließlich Benzinmotoren eingebaut. Der Wunsch der Kunden nach Dieselfahrzeugen wurde bis 1968 ignoriert, wodurch die Verkaufszahlen immer weiter sanken. Ab 1968 war der Blitz als Notlösung auch mit einem Dieselmotor von Peugeot erhältlich. Die Nutzfahrzeugproduktion bei Opel wurde 1975 ersatzlos eingestellt. Von 1973 bis 1987 wurde ein englischer Kleintransporter unter dem Namen Bedford Blitz verkauft, dessen Erfolg in Deutschland jedoch bescheiden blieb. Erst 1998 folgte mit dem Movano ein weiterer Kleintransporter der Marke Opel.

Konkurrenten des Opel Blitz waren vor allem der Ford Transit der Mercedes-Benz L319 und die entsprechenden Modelle von Hanomag bzw. Hanomag-Henschel.

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