Opava Horní náměstí Theater Mariä Himmelfahrt.jpg Opava (Troppau) ist eine Stadt in Mährisch Schlesien, Tschechien mit 59.843 Einwohnern (2005).
Am 1. Dezember 1930 hatte die Stadt Troppau 36030 Einwohner und am 22. Mai 1947 waren es 25608 Einwohner.
Historische Bauwerke sind die gotische Propsteikirche Mariä Himmelfahrt (14. Jahrhundert), die spätgotische Heilig-Geist-Kirche (15. Jahrhundert) und mehrere Barockpalais, u. a. das Palais Blücher-Wahlstadt.
Von 1938 bis 1945 gehörte die Stadt zu Deutschland. Am 20. November 1938 - einen Tag vor der förmlichen Eingliederung in das Reichsgebiet - schied sie aus dem Landkreis Troppau aus und bildete einen eigenen Stadtkreis. Am 1. Mai 1939 wurden der Stadt die Umlandgemeinden Gilschwitz, Jaktar und Katharein eingegliedert. In Troppau hatte ferner einer der drei Regierungspräsidenten für den Reichsgau Sudetenland seinen Sitz.
1945 wurden die deutschen Bewohner aufgrund der Beneš-Dekrete enteignet und aus ihrer Heimat vertrieben.
In der Stadt gibt es ein Tschechisch-deutsches Begegnungszentrum mit einer Außenstelle in Ostrau.
Die Stadt Opava gehört zum Industrieballungszentrum von Ostrava (dt.: Ostrau) und stellt vor allem Bergbauausrüstungen her. Sankt Adalbert Kirche (Opava).JPG
Die Stadt Troppau hatte einen eigenen Kulturpreis gestiftet. Bekannt ist die Verleihung 1944 an den aus Jägerndorf stammenden Bibliothekar und Schriftsteller Dr. Robert Hohlbaum.
Eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die St. Adalbert-Kirche, erbaut von den Jesuiten in den Jahren 1675 - 1679.
Kirche der hl. Hedwig erbaut nach Plänen von Leopold Bauer aus Jägerndorf.
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