Online Transaction Processing (OLTP) bezeichnet ein Benutzungsparadigma von Datenbanksystemen, bei dem die Verarbeitung von Transaktionen, das heißt Lese- und Schreiboperationen auf kurzfristig veränderlichen Datenbeständen, im Vordergrund steht. OLTP-Datenbanken speichern typischerweise nur den aktuellen Datenzustand, der abgefragt oder mittels Transaktionen aktualisiert werden kann. OLTP steht damit im Gegensatz zum Online Analytical Processing (OLAP), das sich mit der Aufbereitung und Auswertung über einen längeren Zeitraum gesammelter Daten beschäftigt.
Das Hauptaugenmerk beim OLTP liegt auf Transaktionssicherheit bei parallelen Anfragen, Minimierung der Antwortzeit von Anfragen sowie einem möglichst hohen Datendurchsatz (Anzahl Transaktionen pro Zeiteinheit). Diese Ziele sind von der Auswahl geeigneter Hardware (Datenbankserver) und Software (Datenbankmanagementsystem) abhängig. Durch die Beachtung von Transaktionskriterien (siehe ACID) wird sichergestellt, dass die Konsistenz der Datenbank erhalten bleibt und Daten nie unvollständig oder inkonsistent gespeichert werden.
Weitere Anwendungen sind das Content-Management, Wissensdatenbanken, Webshops, Verzeichnisdienste etc.
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