Herkunft des Begriffs: Ombud (altnorwegisch: Vollmacht) - siehe auch: Ombudsmann.
Allgemein ist ein Ombudsrat ein mit mehreren Personen besetztes Gremium, das bestimmte ihm obliegende Aufgaben wahrnimmt.
Ein Ombudsrat in Deutschland wurde im Streben für eine sozial gerechtere Politik nach mehreren Protestaktionen der IG Metall und des DGBs von der Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder eingerichtet. Die Mitglieder dieses Rates waren Dr. Christine Bergmann (Bundesfamilienministerin a. D.), Prof. Dr. Kurt Biedenkopf (Ministerpräsident a. D. des Freistaates Sachsen) und Dr. h. c. Hermann Rappe (Vorsitzender a. D. der IG-Bergbau, Chemie und Energie).
Dieses Gremium hatte die Aufgabe, die Umsetzung von Hartz IV im Bezug auf das Arbeitslosengeld II zu begleiten und hat am 1. Dezember 2004 seine Arbeit aufgenommen.
Am 23. Juni 2006 wurde der Alternative Ombudsrat e.V. gegründet. Als Gründungsmitglieder zeichnen sich Tobias Iffland (Sonderbeauftragter der mathematischen Forschungsgemeinschaft Eppendorf), Stefan Emrich (Vorsitzender Ehrenforscher der Forschungsgemeinschaft deutscher Forscher Berlin) und Nico Westermann (Vorsitzender a.D. der IG Marke) verantwortlich. Ziel des Vereins ist die Etablierung der freien Vergabe des Titels "Ombudsrat".
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