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Oliver LiebOliver Lieb (* 1969) ist einer der erfolgreichsten und produktivsten Produzenten im Bereich elektronischer Musik (im Besonderen Techno und Trance). Mehr als 100 Veröffentlichungen gehen auf sein Konto. Auch als DJ tritt er regelmäßig auf.
Biographie
Erste musikalische Erfahrungen sammelte Oliver Lieb als Bassist in
Soul- und
Funk-Bands. Seine ersten eigenen Veröffentlichungen erfolgten unter dem Pseudonym "Force Legato" bei
ZYX Music. 1992 trifft er auf Matthias Schindehütte (vom
Frankfurter Label Harthouse) und kommt bei ihm mit seinem Techno-Projekt "Spicelab" unter Vertrag. Der Act entwickelt sich zum Aushängeschild der Frankfurter Techno-Szene. 1993 veröffentlicht Lieb erstmals unter dem Pseudonym "LSG", das er bis in die Gegenwart beibehalten sollte. 1994 spielt er gemeinsam mit
Stevie Be Zet (Steffen Britzke) die Musik für die Literatur-CD "Word" von
Rainald Goetz ein. Ebenfalls 1994 erfolgen Aufnahmen und später auch Auftritte mit
Harald Großkopf unter dem gemeinsamen Pseudonym "The Ambush".
Produktion
Für seine Produktionen bevorzugt Oliver Lieb
analoge
Synthesizer. Dabei achtet er stets darauf, keine Geräte zu benutzen, die schon unzählige Male verwendet wurden (wie zum Beispiel der
TB-303) und deren Klangcharakter dem Hörer schon sehr gut bekannt ist. Oliver Liebs Musik besteht aus vielen originellen Tönen, Klängen und Geräuschen, die er meist zu unkonventionellen Melodien verwebt, unterlegt mit typischen Techno-Rhythmen.
Hin und wieder sind Interviews mit Oliver Lieb in bekannten Synthesizer-Fachzeitschriften abgedruckt, weil sein Studio-Equipment aus vielen seltenen und außergewöhnlichen Geräten besteht.
Pseudonyme
Oliver Lieb hat unter seinem eigenen Namen und unter zahlreichen Pseudonymen auf den bekanntesten
Techno- und
Trance-Labels veröffentlicht.
Seine Pseudonyme sind:
- Alpha Omega (Phoolish)
- Antimon (Federation of Drums, mit W.J. Henze)
- Archon (Le petit prince)
- Arte Bionico (Superstition, mit Marcos Lopez)
- Azid Force (Superstition, mit Pascal F.E.O.S.)
- Ecano (Bonzai, Tetsuo, Avantgarde)
- Force Legato (ZYX)
- Genetix (Millennium)
- Gobiman (Jerk)
- Infinite Aura (Harthouse, mit Pascal F.E.O.S.)
- Java (Eye Q, mit Dr. Atmo)
- L.S.G. (Superstition)
- Mark III (Methane)
- Mindspace (No Respect)
- Mirage (Eye Q, mit Ralph Ruppert)
- Multiplicity (Dimension)
- O.L. (Delirium)
- Paragliders (Superstition, mit Thorsten Stenzel)
- Phools Inc (Phoolish, Sidewalk)
- Psilocybin (Delirium, mit W.J. Henze)
- Radical Impression (Swop)
- Sentinel (Logic, mit R. Flex)
- Smoked (Jerk)
- Snakemen (Universal Prime Breaks)
- S.O.L. (Superstition)
- Solieb (Maschine)
- Spicelab (Harthouse)
- Strike (Contacted)
- Superspy (Noom)
- The Ambush (Harthouse)
- und viele mehr
Remixes
Oliver Lieb hat Dutzende von Remixes gemacht. Darunter auch für
Sven Väth (
Ritual of Life),
Resistance D (
You were there),
Faithless (
Muhammed Ali),
Yello (
Crash und
Desire),
Human League (
All I ever wanted),
Kai Tracid (
Tiefenrausch),
Moby (
James Bond Theme),
Andreas Dorau und viele mehr
Weblinks
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