Olga Neuwirth (* 4. August 1968 in Graz) ist eine österreichische Komponistin.
Nach ihrem Studium in Wien setzte sie ihre Ausbildung in San Francisco fort, wo sie den Komponisten Adriana Hölszky, Tristan Murail und Luigi Nono begegnete.
Neuwirth gehört zur musikalischen Avantgarde und sieht sich angeregt und inspiriert von der mit ihr befreundeten Schriftstellerin Elfriede Jelinek. So beschreibt sie selber ihre Musik als "Katastrophenmusik", welche einen grundlegenden Pessimismus zum Ausdruck bringt, in dem dennoch nicht Verzweiflung herrscht, sondern die vorherrschende Empörung Kraft gibt für künstlerische Projekte. Aufgrund dieser Einstellung und der auf Harmonie weitgehend verzichtenden Umsetzung ihrer musikalischen Werke gilt Neuwirth als enfant terrible der klassischen Musikszene Österreichs. Die Klangmuster ihrer Musik ähneln verschlungenen Labyrinthen und ändern sich ständig.
Ihre erste abendfüllende Oper "Bählamms Fest" wurde 1999 in Wien uraufgeführt. Als deutsche Erstaufführung präsentierte die Philharmonie in Köln am 25. Oktober 2004 die abendfüllende Komposition «... ce qui arrive ...» von Olga Neuwirth.
Frau | Österreichischer Komponist | Komponist (Oper) | Avantgarde | Geboren 1968
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