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Occitania

Okzitanien wird das südliche, romanisch geprägte Drittel Frankreichs genannt, auf Grund der Bejahungsformel "òc" (Langue d'Oc). Im Gegensatz dazu wird der Norden als Bereich der Langues d'oïl bezeichnet.

Allgemeines

Zwar gab es nie eine politische Einheit Okzitaniens, jedoch ist Okzitanisch eine eigenständige Sprache, dem Katalanischen ähnlich. Verstärkt bekennen sich die okzitanischen Städte und Dörfer in den letzten Jahren wieder zu ihrem historischen Erbe. So werden Orts- und Straßenschilder ähnlich wie in Irland wieder zweisprachig ausgeführt.

Besonders bekannt waren die Trobadore, okzitanischen Minnesänger, und die religiöse Katharerbewegung im Mittelalter.

Geschichte

Auch nach dem Ende des römischen Reiches hielt sich im Süden Galliens römische Kultur und römisches Bewusstsein. Die Städte wurden weiterhin von aristokratischen Familien, die oft direkt von römischen Senatoren abstammten regiert.

In drei Kreuzzügen wurde der Süden vom Norden Frankreichs erobert und dessen Kultur dabei schrittweise zerstört. Auch im zentralistisch orientierten Frankreich des 19. und 20. Jahrhunderts wurde lange eine eigenständige Identität unterdrückt.

Kolonien

Zwar nicht wirklich im heutigen Sinne einer Kolonie, jedoch mit dem Effekt einer Migration von Okzitaniern in diese Enklave, gründete Graf Raimund von Toulouse im Jahr 1102 in Folge der Kreuzzüge die Grafschaft Tripolis nördlich von Jerusalem.

Weblinks

Okzitanien - Eine europäische Region

Geographie (Frankreich)

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