| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen ohrdruf.gif | Lage_von_ohrdruf_in_deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Thüringen |
| Landkreis: | Gotha |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 375 m ü. NN |
| Fläche: | 39,75 km² |
| Einwohner: | 6.145 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 155 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 99885 |
| Vorwahl: | 03624 |
| Kfz-Kennzeichen: | GTH |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 67 053 |
| Stadtgliederung: | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 99885 Ohrdruf |
| Website: | www.ohrdruf.de |
| Politik | |
| Bürgermeisterin: | Marion Hopf (parteilos) |
Ohrdruf ist eine Kleinstadt im thüringischen Landkreis Gotha. Sie liegt auf 375 m ü. NN (Rathaus) am Nordrand des Thüringer Waldes.
Ohrdruf wurde 704 erstmals in einer Schenkungsurkunde des thüringische Herzogs Hedan II. an den Missionar und Bischof Willibrord von Utrecht zusammen mit Mulenberge (Mühlberg) und Arnestati (Arnstadt) erwähnt und ist damit einer der drei ältesten Orte Thüringens. 723 und 724 begann in Ohrdruf Bonifatius mit der Gründung der Zelle St. Michael seine Mission in Thüringen.
Im 10. Jh. war Ohrdruf Aufenthaltsort von Kaiser Otto I. Von 1463 bis zur Reformation gab es ein Karmeliterkloster. Seit 1876 besitzt die Stadt eine Bahnverbindung nach Gotha, seit 1892 nach Gräfenroda.
Seit 1871 wurde ein Gebiet zwischen Ohrdruf, Jonastal und Bittstädt bereits als Manövergelände genutzt, sodass 1906 die Einrichtung eines offiziellen Truppenübungsplatzes vom Reichstag beschlossen und ab 1908 mit dem Ausbau des Geländes begonnen wurde. Der Platz ist mittlerweile im Besitz der Bundeswehr.
Siehe auch: Truppenübungsplatz/Kriegsgefangenlager Ohrdruf
Die Wahlbeteiligung lag bei 42,1 %.
Im Jahr 1876 erhielt die damals 5.000 Einwohner zählende Stadt einen Bahnanschluss an der Ohrabahn, deren betrieblicher Mittelpunkt sie immer war und ist.
Ort in Thüringen | Landkreis Gotha | Ehemaliger Residenzort in Thüringen