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Andere Bundesstaaten
Ohio
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Flagge Wappen/Siegel
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Flag of Ohio.svg Ohiostateseal.jpg
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Map of USA highlighting Ohio.png
Basisdaten
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Spitzname: Buckeye State (Kastanienstaat)
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Hauptstadt: Columbus
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Größte Stadt: Columbus
Fläche
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Rang (innerhalb der USA): 34
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Insgesamt: 116.096 km²
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Land: 106.154 km²
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Wasser (%): 10.044 km² (8,65%)
Einwohner
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Rang (innerhalb der USA): 7
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Insgesamt (2005): 11.464.042
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Dichte: 99/km²
Mitgliedsstaat
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Platz: 17
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Seit: 1. März 1803
Geographie
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Zeitzone: Eastern: UTC-5/-4
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Breitengrad: 38°27'N bis 41°58'N
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Längengrad: 80°32'W bis 84°49'W
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Breite: 355 km
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Länge: 355 km
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höchste Lage: 472 m
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durchschnittliche Lage: 260 m
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tiefste Lage: 139 m
Politik
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Gouverneur: Bob Taft
Abkürzungen
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postalisch: OH
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amtlich:
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ISO 3166-2: US-OH
Ohio_ref_2001.jpg | Ohio quarter, reverse side, 2002.png]]

Ohio * ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), der im Nordosten des Staates liegt. Im Norden ist er vom Eriesee, der die Grenze zum Nachbarland Kanada bildet und im Süden vom Ohio-Fluss begrenzt, der dem Bundesstaat seinen Namen gab. Ohio ist ein Begriff der Irokesen und bedeutet „Guter Fluss“.

Die Hauptstadt Ohios ist Columbus; Großstädte sind Cleveland, Cincinnati, Toledo, Akron und Dayton. Der Bundesstaat Ohio ist 116.096 km² groß (im Vergleich der Bundesstaaten an 34. Stelle) und hat rund 11,5 Mio Einwohner. Im Jahre 1803 wurde Ohio in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen und wurde der 17. Staat der Union.

Politik


Acht US-Präsidenten stammen aus Ohio (davon sieben Republikaner und ein Mitglied der Whig Party); dies sind mehr als aus jedem anderen Bundesstaat mit Ausnahme von Virginia, aus dem ebenfalls acht Präsidenten stammen. Ohio war lange Zeit eine der Hochburgen der Republikaner, ist aber heute jedoch politisch ungefähr zur Hälfte gespalten. Es ist es als sogenannter Swing State vor Präsidentschaftswahlen besonders umkämpft, da es mit 20 Wahlmänner-Stimmen mehr Einfluss auf den Wahlausgang hat als andere Swing States. Zuletzt spielte Ohio darum bei den US-Präsidentschaftswahlen 2004 das Zünglein an der Waage, als US-Präsident George W. Bush mit nur 50,8% der Stimmen alle 20 Wahlmännerstimmen Ohios gewann und so sein Amt gegen seinen demokratischen Herausforderer John Kerry verteidigte.

Aufgrund seiner Demografie wird in Ohio auch häufig ein Mikrokosmos der politischen USA als ganzes gesehen. Interessanterweise ist es seit 1892 nur zwei Präsidentschaftskandidaten gelungen in das Weiße Haus einzuziehen, ohne auch in Ohio die Mehrheit zu erlangen. In beiden Fällen (1944 und 1960) gewann in Ohio ein Republikaner, obwohl insgesamt ein Demokrat Präsident wurde.

Demokratische Hochburgen befinden sich im Nordosten Ohios, u.a. um die Städte Cleveland und Youngstown. Der Südwesten dagegen unterstützt eher die Republikanische Partei.

Wirtschaft


Im Jahr 2000 betrug das Bruttoinlandsprodukt 362 Milliarden US-Dollar, womit Ohio an siebter Stelle der Bundesstaaten steht. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 28.400 US-Dollar; damit steht Ohio an 19. Stelle. Ohio ist einer der führenden Standorte des Maschinenbaus der USA. Zur industriellen Produktion gehören außerdem Transportmittel, Metallverarbeitung, Maschinen, Werkzeuge, Gummiprodukte, Nahrungsmittel und Elektrogeräte.

Als Teil des Corn Belts spielt die Agrarwirtschaft eine große Rolle. Die landwirtschaftliche Produktion umfasst Sojabohnen, Milchprodukte, Mais, Tomaten, Schlachtvieh (Schweine, Rinder), Geflügel und Eier. Am Eriesee wird kommerzieller Fischfang betrieben.

Mit über 2.500 Seen und 72.000 Flusskilometern, wegen seiner abwechslungsreichen Landschaft, seiner Erholungsgebiete und historischen Sehenswürdigkeiten (vor allem archäologische Stätten - Ausgrabungen von indianischen Siedlungen und Grabstätten) ist Ohio touristisch interessant, und der Tourismus gehört zu den Wachstumsbranchen.

Geschichte


Die Region zwischen dem Fluss Ohio und den Großen Seen, wo heute Ohio liegt, wurde ursprünglich von verschiedenen Indianerstämmen bewohnt, darunter die Miami, die Wyandot, die Shawnee, die Lenni Lenape, die Ottawa und die Erie. Während der Kolonisation Nord-Amerikas durch Europäer beanspruchten Irokesen aus dem heuten Bundesstaat New York das Gebiet als ihre Jagdgründe.

Im 18. Jahrhundert baute Frankreich dort ein System von Handelsposten auf, um den Handel zwischen Europäern und Indianern zu kontrollieren. 1754 brach der Franzosen- und Indianerkrieg zwischen Großbritannien und Frankreich aus, in dessen Folge der Pariser Frieden geschlossen wurde und Frankreich 1763 die Kontrolle über das heutige Ohio an das Vereinigte Königreich abtrat. Noch im selben Jahr verbot eine Königliche Proklamation das Besiedeln des neu gewonnenen Landes. Diese verlor allerdings nach der amerikanischen Unabhängigkeit von der britischen Krone an Gültigkeit, woraufhin 1787 das Nordwestterritorium erschlossen wurde, das neben dem Gebiet des heutigen Ohio noch die Gebiete weiterer Bundesstaaten umfasste. Das neue Territorium war das erste Gebiet der Vereinigten Staaten in dem Sklaverei offiziell verboten wurde. Als Vorgriff auf die kommende Staatsgründung wurde später das Indiana Territory gegründet, das nur noch das heutige Ohio sowie Teile des heutigen Michigan umfasste.

Gedenktafel Ohio.jpg in Manhattan]] In der "Nordwest-Verfügung" (Northwest Ordinance) wurde beschlossen, dass Teilgebiete des Nordwestterritoriums zu Staaten werden können, sobald diese eine Einwohnerzahl von 60.000 erreichten. Obwohl das künftige Ohio 1801 erst 45.000 Einwohner hatte beschloss der US-Kongress aufgrund des rapiden Bevölkerungswachstums dessen Staatsgründung. Am 19. Februar 1803 wurde Ohio vom US-Präsidenten Thomas Jefferson als 17. Bundesstaat der USA anerkannt. Da ein offizielles Beitrittsdatum neuer Staaten erst seit 1812 vom Kongress bestimmt wurde, legte es der US-Präsident Eisenhower 1953 auf den 1. März 1803.

1835 führte Ohio den Toledo-Krieg in dem es mit dem Michigan-Territory um das Gebiet um die Stadt Toledo kämpfte. Nach Intervention des Kongresses verzichtete das Michigan-Territory auf den sogenannten Toledo-Streifen und bekam im Gegenzug Teile der oberen Michigan-Halbinsel zugesprochen.

Demografie


Entwicklung

Historische EinwohnerzahlenThe Ohio Politics Almanac, Michael F. Curtin, Kent State University Press, 1996, Seite 173 (Für die Zahlen bis 1990)
Erhebungs-
jahr
Einwohner Rang
innerhalb
der USA

1800 45.365 18
1810 230.760 13
1820 581.434 5
1830 937.9034
1840 1.519.4673
1850 1.980.3293
1860 2.339.5113
1870 2.665.2603
1880 3.198.0623
1890 3.672.3294
1900 4.157.5454
1910 4.767.1214
1920 5.759.3944
1930 6.646.6974
1940 6.907.6124
1950 7.946.6275
1960 9.706.3975
1970 10.652.0176
1980 10.797.6306
1990 10.847.1157
2000 11.353.1407
2005 11.464.0427
Im Jahr 2005 hatte Ohio 11.464.042 Einwohner, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 0,1% (13.899) und 1,0% (110.897) gegenüber dem Jahr 2000 bedeutet. Ohio hat eine Bevölkerungsdichte von 99 Einwohner pro Quadratkilometer und steht mit der Bevölkerungszahl im Vergleich der US-Bundesstaaten an 7. Stelle. 3,4% der Bevölkerung, also etwa 390.000 Einwohner, (Stand 2004) sind außerhalb der USA geboren.

Ethnische Gruppen

Ohios Bevölkerung setzt sich wie folgt aus diversen ethnischen Gruppen zusammen:

Damit liegt der Anteil nicht-weißer Amerikaner in Ohio unter dem us-amerikanischen Durchschnitt (siehe auch Ethnische Gruppen der USA), was vor allen Dingen auf die geographische Lage des Staates zurückzuführen ist.

Abstammung

25,2% der Einwohner sind deutscher Abstammung und stellen damit die größte Gruppe. Es folgen die Gruppen der Irisch- (12,7%), Afrikanisch- (11,5%) und Englischstämmigen (9,2%).

Örtliche Verteilung
Die deutschstämmige Bevölkerungsgruppe hat vor allem im Nordwesten einen hohen Bevölkerungsanteil und hat die Kultur Ohios maßgeblich mitgeprägt. So heißt zum Beispiel ein Stadtteil der Hauptstadt Columbus German Village.

Einwohner mit amerikanischen oder britischen Wurzeln findet man in erster Linie im Süden und der Mitte des Staates. In Cleveland und Cincinnati sind große Bevölkerungsanteile Afroamerikaner. Daneben leben in Cleveland viele Hispanics, wie auch in Toledo.

Population Growth Ohio.png

Alters- und Geschlechtstruktur

  • Unter 5 Jahren: 6,6%
  • Unter 18 Jahren: 25,4%
  • Über 65 Jahre: 13,3%

Etwa 51,4% der Bevölkerung ist weiblich, dem entsprechend sind 48,6% männlich.

Religion

Ohio ist geprägt von verschiedenen protestantischen Gruppen, darunter auch die größte Anzahl an Amish der USA und das Zentrum der United Church of Christ in Cleveland.

Größte Städte


Städte mit mehr als 20.000 Einwohnern
(Stand : 1. Juli 2004)
Columbus 730.008 Grove City 30.502
Cleveland 458.684 Delaware 30.012
Cincinnati 314.154 North Royalton 29.497
Toledo 304.973 Bowling Green 29.454
Akron 212.179 Garfield Heights 29.445
Dayton 160.293 Shaker Heights 28.084
Parma 82.672 Mason 27.958
Canton 79.905 Kent 27.601
Youngstown 77.713 Barberton 27.362
Lorain 67.915 Sandusky 26.977
Springfield 63.609 Trotwood 26.800
Hamilton 60.996 Medina 26.564
Elyria 56.175 Hilliard 26.449
Kettering 55.903 East Cleveland 25.924
Lakewood 53.971 Wooster 25.605
Middletown 51.804 Zanesville 25.324
Mentor 51.332 North Ridgeville 25.204
Mansfield 50.557 Maple Heights 25.068
Cuyahoga Falls 50.375 Xenia 23.768
Euclid 50.398 Green 23.433
Cleveland Heights 48.643 Alliance 23.268
Newark 46.745 Centerville 23.122
Warren 46.235 Hudson 23.054
Strongsville 44.315 Riverside 22.869
Fairfield 42.379 South Euclid 22.504
Findlay 40.175 Willoughby 22.493
Beavercreek 39.421 Oxford 22.317
Lima 39.333 Solon 22.309
Huber Heights 38.229 Troy 22.183
Marion 37.136 Chillicothe 22.039
Lancaster 35.933 Athens 21.824
Brunswick 34.929 Ashland 21.627
Westerville 34.846 Parma Heights 20.954
Stow 34.394 Piqua 20.774
Dublin 34.301 Norwood 20.405
North Olmsted 33.105 Ashtabula 20.353
Reynoldsburg 32.943 Brook Park 20.296
Gahanna 32.791 Avon Lake 20.233
Fairborn 32.411 Niles 20.194
Massillon 32.055 Sidney 20.149
Upper Arlington 31.860 Portsmouth 20.100
Westlake 31.535

Symbole des Staates


Wie in den USA üblich, hat auch Ohio eine Reihe von Symbolen:

Siehe auch


Quellen



Ohio

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