Die Offizierschule des Heeres (OSH) in Dresden ist die zentrale Ausbildungsstätte der Bundeswehr für die Offiziere des Heeres.
Sie bildet vornehmlich Offizieranwärter, Offiziere und Stabsoffiziere des Truppendienstes, Offizieranwärter und Offiziere des Militärfachlichen Dienstes, sowie Reserveoffizieranwärter und Reserveoffiziere in Laufbahn-, Verwendungs- und Sonderlehrgängen aus und ist für die Erziehung aller Offizieranwärter des Heeres verantwortlich. Sie trägt zur Weiterentwicklung der Grundsätze der Taktik im deutschen Heer bei.
Am 14. September 1998 übergab der Bundesverteidigungsminister Volker Rühe durch einen feierlichen Appell die Offiziersschule ihrer neuen Bestimmung. Nach dreijähriger Bauzeit entstand auf dem Areal der historischen Albertstadt die zentrale Ausbildungsstätte.
Die Heeresoffizierschulen bestanden bis zum 30. Juli 1974, dann übernahm ihre Aufgaben die nunmehrige "Offizierschule des Heeres" (OSH) in Hannover. Bis dahin bildeten die drei Heeresoffizierschulen in den verschiedenen, nach Dauer und Ausbildungsinhalten mehrfach geänderten Lehrgängen etwa 50.000 Offizieranwärter aus. Ihren Ausbildungsauftrag verstanden und führten die Heeresoffizierschulen stets im Bewusstsein der Herausforderungen der Gegenwart aus.
Heeresoffizierschule I (Hannover, 1956-1974)
Brigadegeneral Gaedecke
Brigadegeneral v. Kahlden
Brigadegeneral Lüder
Brigadegeneral Müller-Lankow
Brigadegeneral Kerschkamp
Brigadegeneral Schröder
Heeresoffizierschule II (Hamburg, 1958-1974)
Brigadegeneral Hansen
Brigadegeneral Willemer
Brigadegeneral v. Uslar-Gleichen
Brigadegeneral Eckert
Brigadegeneral Dr. Wulf
Brigadegeneral Scheuermann
Heeresoffizierschule III (München, 1958-1974)
Brigadegeneral Hesse
Brigadegeneral Hoheisel
Brigadegeneral Lemm
Brigadegeneral Teusen
Brigadegeneral Dr. Thormeier
Offizierschule des Heeres (Hannover, 1974-1998; Dresden, seit 14. September 1998)
Brigadegeneral Schröder
Brigadegeneral Dr. Wörmann
Brigadegeneral Grumer
Brigadegeneral Röhrs
Brigadegeneral Boes
Brigadegeneral Lissinna
Brigadegeneral Dr. Frhr. v. Steinacker
Brigadegeneral Frhr. v. Senden
Generalmajor Albert
Brigadegeneral von Korff
Brigadegeneral Bentler
Brigadegeneral Stier
Das Eiserne Kreuz gilt seit 1813 über alle Kriege und politischen Veränderungen hinweg als Symbol deutschen Soldatentums. Es mahnt an die wegweisenden Überlegungen zum Verhältnis von Staat, Bürger und Armee, die im Wesentlichen auf General von Scharnhorst zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurückgehen.
Der rote Schildgrund symbolisiert die Bindung des Soldatenberufes an das Gewissen und seine Pflichterfüllung bis hin zur Aufopferung des eigenen Lebens. In unserem Jahrhundert wird die Mahnung an die Pflicht in besonderem Maße verkörpert durch Generaloberst Ludwig Beck, Generalmajor Henning von Tresckow und Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Damit soll verdeutlicht werden, dass an der Offizierschule des Heeres nicht das Waffenhandwerk im Vordergrund steht, sondern dass geistige und sittliche Kräfte militärische Führung bedingen. Die Lehre von der Inneren Führung steht gleichbedeutend neben der militärischen Führungslehre vom Gefecht der verbundenen Waffen.
Der Helm der Ritterrüstung verweist auf die Ritterakademie Ettal und die historische Leitfigur des Prinz Eugen.
Die Waffenfarben Schwarz, Rot, Gold symbolisieren die Auftragserfüllung der Offizierschule des Heeres in der Pflicht für den Dienst am Staat zur Wahrung von Recht und Freiheit des deutschen Volkes.
Homepage des Vereins der Freunde und Förderer der Offizierschule des Heeres
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Offizierschule des Heeres".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world