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Wappen Karte
Wappen von Oer-Erkenschwick.png Lage der Stadt Oer-Erkenschwick in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Regionalverband Ruhr
Landkreis: Recklinghausen
Geografische Lage:
Höhe: 72,86 m ü. NN
Fläche: 38,8 km²
Einwohner: 30.782 (Stand Januar 2006)
Bevölkerungsdichte: 782 Einwohner je km²
Postleitzahl: 45739
Vorwahl: 02368
Kfz-Kennzeichen: RE
Gemeindeschlüssel: 05 5 62 028
Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1
45739 Oer-Erkenschwick
Website: www.oer-erkenschwick.de
E-Mail-Adresse: kontakt@oer-erkenschwick.de
Politik
Bürgermeister: Achim Menge (CDU)

Oer-Erkenschwick ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Dort liegt sie östlich der Kreisstadt Recklinghausen und am Südrand des Naturparks Hohe Mark sowie der Haard.

Die Stadt gehört zum Kreis Recklinghausen und ist Mitglied beim Regionalverband Ruhr. Sie gliedert sich in die Ortsteile Oer, Erkenschwick und Rapen.

Das "e" in Oer ist ein westfälisches Dehnungs-e, so dass Oer ähnlich wie "Ohr", nicht wie "Ör", ausgesprochen wird.

Nachdem die örtliche Zeche Ewald-Fortsetzung 1997 stillgelegt wurde, lag der Wirtschaftsschwerpunkt der Stadt im Jahr 2005 in der Fleischverarbeitung. Kreisweit bekannt wurde die Stadt, die 1953 ihre Stadtrechte erhielt, für das Freizeit- und Erlebnisbad Stimbergpark, für das 2004 ein neues mit Namen Maritimo eröffnet wurde.

Weit über den Kreis Recklinghausen hinaus bekannt wurde die Stadt nach dem 2. Weltkrieg durch ihren bis Mitte der 1950er Jahre in Westdeutschland führenden Fußballverein, die SpVgg. Erkenschwick.

Geschichte


Die Stadt Oer-Erkenschwick in der Form, in der sie heute existiert, erhielt die Stadtrechte im Jahr 1953. Damit ist sie eine der jüngsten Städte des Ruhrgebiets. Einzelne Stadtteile wie z.B. Oer finden aber schon in mehr als 860 Jahre alten Schriftstücken Erwähnung. Das große Bevölkerungswachstum im 19. Jahrhundert resultierte aber aus der massiven Zuwanderung durch den Kohlebergbau.

Oer-Erkenschwick Rathaus.jpg | Oer-Erkenschwick Christus-König-Kirche.jpg]] Oer-Erkenschwick Zeche Blumenthal Haard Fördergerüst.jpg

Politik


Zu einem besonderen politischen Ereignis kam es im Jahr 2004: der damalige SPD-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Rusche kandidierte bei der Bürgermeisterwahl gegen den von der SPD nominierten Kandidaten, da er aufgrund eines parteiinternen Streits aus der Ratsfraktion ausgeschlossen worden war. Bei der Stichwahl konnte sich dann Achim Menge (CDU) gegen Alfred Schlechter (SPD) durchsetzen und wurde zum ersten CDU-Bürgermeister der Stadt Oer-Erkenschwick gewählt.

Im Stadtteil Oer liegt das Tagungsheim der Falken, das Salvador-Allende-Haus.

Stadtrat

Dem Stadtrat gehören 40 Mitglieder an. Seit der letzten Kommunalwahl sind darin 6 Fraktionen vertreten, nämlich SPD mit 16, CDU mit 11, BOE mit 5, Grüne Liste und UWG mit je 3 sowie FDP mit 2 Sitzen.

Bürgermeister

  • Wilhelm Winter 1946-1963
  • Heinz Netta 1963-1987
  • Clemens Peick 1987-2004
  • Achim Menge 2004-

Städtepartnerschaften

Oer-Erkenschwick unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

North-Tyneside (Vereinigtes Königreich)
Halluin (Frankreich)
Lübbenau (Brandenburg, Deutschland)
Kočevje (Slowenien)
Oba (Türkei)
Pniewy (Polen)

Wirtschaft


Auch Jahre nach dem Niedergang der Montanindustrie, die die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt bestimmte, leidet die Stadt noch unter hoher Arbeitslosigkeit als Folge dieses Abhängigkeitsverhältnisses. Neben einer großen Fleisch- und Wurstfabrik herrscht heute vor allem der Handel vor. Die Industrie ist nicht mehr der prägende Faktor. Vielmehr arbeitet der überwiegende Teil der Oer-Erkenschwicker Bürger außerhalb der Stadt. Oer-Erkenschwick kann sich daher zu Recht als Wohn- und Freizeitstadt bezeichnen.

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Sonstige


  • Leonardo DiCaprio, US-amerikanischer Schauspieler (besucht manchmal Verwandte in O.-E.)
  • Moondog, US-amerikanischer Komponist (''lebte einige Jahre in O.-E.)

Weblinks


Ort in Nordrhein-Westfalen

Oer-Erkenschwick | Oer-Erkenswick | Oer-Erkenschwick

 

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