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Ochsenzoll ist die Bezeichnung für eine ehemalige Zollgrenze zwischen Hamburg und Holstein. Vom 15. bis in das frühe 19. Jahrhundert hinein wurden Rinder auf dem historischen Ochsenweg durch das Harksheidemoor getrieben, das bis dahin die größte Moor- und Heidelandschaft in Holstein bildete. Die Ochsen mussten an der Grenze zum Stadtstaat Hamburg verzollt werden. Bis 1840 wurde der Zoll in Garstedt (heute zu Norderstedt) entrichtet, danach in einer Zollstation in Harksheide (heute zu Norderstedt). Straßennamen wie Schmuggelstieg in der Nähe erinnern noch heute daran. Als Schleswig-Holstein 1867 den Status einer preußischen Provinz bekam, wurde die Zollstation geschlossen.

Heute ist Ochsenzoll im Sprachgebrauch der Hamburger ein Synonym für die sich in Hamburg-Langenhorn befindende Psychiatrische Klinik innerhalb des Klinikums Nord, auch wird der nordwestliche Teil Langenhorns als "Ochsenzoll" bezeichnet. Hier befindet sich auch ein Bahnhof "Ochsenzoll" der U-Bahn Hamburg.

Zoll | Grenze | Geographie (Hamburg)

 

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