Objektschutz ist die Gewährleistung der Sicherheit von Objekten durch Bewachung. Er zielt darauf ab, die Beeinträchtigung der Funktion, die Zerstörung oder die Inbesitznahme eines Objektes durch Störer, Kriminelle oder Feinde zu verhindern. Dabei soll die Nutzbarkeit und Funktionsfähigkeit des Objekts erhalten bleiben.
Geschützt werden staatlich (meist militärisch), wirtschaftlich und privat genutzte (Residenzen, Wohnsiedlungen ("housing areas")) Objekte. Schutzobjekte können sein: Gebäude, Anlagen (wie Munitionslager oder KKW) oder Großfahrzeuge aller Art (Kriegsschiffe). Auch Geldtransporte oder CASTOR-Transporte zählen zu Objekten.
Anlass für einen Objektschutz sind konkrete Anhaltspunkte oder eine abstrakte Gefahreneinschätzung. Nach den Ereignissen des 11. September 2001 gelten sämtliche diplomatischen Vertretungen der Vereinigten Staaten von Amerika als gefährdet.
Objektschutz wird vor allem durch folgende Schutzmaßnahmen erreicht:
Objektschutz wird vom Militär, von der Polizei und von Sicherheitsdiensten gewährleistet.
Bei der Luftwaffe sind dieses die Objektschutzstaffeln.
Dies sind im Einzelnen:
Die Schutzmaßnahmen umfassen dort u.a.:
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