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Wappen Karte
Wappen at oberwart.jpg map_at_oberwart.png
Basisdaten
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Bundesland: Burgenland
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Politischer Bezirk: Oberwart (OW)
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Fläche: 36,5 km²
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Einwohner: 6.696 (Stand: 15. Mai 2001)
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Höhe: 315 m ü. NN
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Postleitzahl: 7400
Geografische Lage:
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Gemeindekennziffer: 10917
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Verwaltung: Stadtgemeinde Oberwart
7400 Oberwart

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Offizielle Website: http://www.oberwart.at/
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E-Mail-Adresse: post@oberwart.bgld.gv.at
Oberwart (ungar.: Felsőőr) ist eine Stadtgemeinde im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich mit 6.696 Einwohnern. Sie ist zugleich auch die Bezirkshauptstadt des Bezirks Oberwart. Die Bevölkerung besteht zu 73 % aus deutschsprachigen Österreichern. Anteil der ungarischen Minderheit beträgt 17,5 %, in ihrer Sprache lautet der Ortsname Felsőőr. Daneben gibt es noch einige Kroaten, die den Ort Gornja Borta nennen. 59 % der Bevölkerung sind Katholiken und 33 % Protestanten. Die Stadt ist hauptsächlich als Markt- und Schulstadt bekannt.

Geografie


Die Gemeinde liegt im Südburgenland an der Pinka. Ortsteile der Stadtgemeinde sind Oberwart und Sankt Martin in der Wart.

Geschichte


1327 wurde Oberwart als Grenzwächtersiedlung erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Felsőőr verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Am 4. Oktober 1921 proklamierte der ungarische Freischärler Paul von Prónay den Staat "Leitha-Banat" (Lajtabánság), der sich aber nach kurzer Zeit auflöste. Der Ort gehört seit dem 26. November 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Stadtgemeinde ist Oberwart seit 1939 bzw. 1973 (durch VO 4 erfolgte Weiterverleihung). Am 5. Februar 1995 wurden bei Oberwart die vier Roma Peter Sarzközi, Josef Simon, Erwin und Karl Horvath durch eine Rohrbombe des Briefbombenattentäters Franz Fuchs getötet. Sie hatten versucht, eine Plakette mit rassistischen Beschimpfungen ("Roma zurück nach Indien"), die an der Bombe angebracht war, zu entfernen.

Erhalten ist noch der einzige jüdische Friedhof im Burgenland, dessen Grabsteine nicht hebräisch verfasst sind.

Wappen


Die Wappenbeschreibung lautet: In silbernem Schild ein blau gekleideter Krieger - Grenzwächter - mit schwarzer Mütze und ebensolchen Stiefeln, in der Rechten eine schwarze Streitaxt, die Linke an der Hüfte; Leibrock, Hose und Mütze mit goldener Verschnürung versehen, letztere außerdem mit einer blauen Feder. Der Krieger wird von zwei an die Seitenränder gelehnten schwarzen Felsen begleitet, auf denen ein schwarzer Wachtturm mit zwei Zinnen und Spitzdach steht

Verkehr


Eisenbahn

Oberwart ist ein Bahnhof an der Pinkatalbahn. Im Jahr 2005 wurde die Strecke bis Großpetersdorf für den Personenverkehr wiedereröffnet. In Planung bzw. Überlegung ist eine weitere Verlängerung der Strecke ins ungarische Szombathely. Seit dem Frühjahr 2005 betreibt ein Verein die Strecke Oberwart - Oberschützen als Nostalgiebahn.

Politik


Bürgermeister ist LAbg. Gerhard Pongracz von der SPÖ, 1. Vizebürgermeister Sabina Schloffer von der ÖVP und 2. Vizebürgermeister Alfred Tallian von der SPÖ. Amtsleiter ist Werner Gilschwert. Amtmann ist Roland Poiger. Die Mandatsverteilung (25 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 13, ÖVP 11, FPÖ 1, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate.

Städtepartnerschaften

Eine Städtepartnerschaft besteht zur ungarischen Stadt Szombathely.

Sonstiges


Unter dem Namen Eurowart vereanstaltet die Stadt seit fünf Jahren eine Rahmenveranstaltung, bei der sich jeweils ein anderes Europäisches Land in einzelnen Veranstaltungen präsentiert. So waren bisher Italien, Frankreich, Niederlande und Irland mit kulturellen und gastronomischen Veranstaltungen zu Gast.

Ort im Burgenland

Oberwart | Felsőőr | Oberwart | Oberwart (gemeente)

 

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