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Oberstaufen
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Wappen Karte
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Wappen
Karte_Oberstaufen_in_Deutschland.png
Basisdaten
Staat: Deutschland
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Region: Oberallgäu, Allgäu
Geografische Lage:
Höhe: 790 m ü. NN
Fläche: 125,84 km²
Einwohner: 7.157
(30. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87534
Vorwahl: 08386
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 132
Adresse der
Marktverwaltung:
Schloßstr. 8
87534 Oberstaufen
Website: www.oberstaufen.de
Politik
Bürgermeister: Walter Grath

Die Marktgemeinde Oberstaufen ist ein anerkanntes Schrothheilbad im Landkreis Oberallgäu mit etwa 7.100 Einwohnern (2002).

Ortsteile


Geschichte


Die erste urkundliche Erwähnung fand im Jahr 868 als "Stoufon" in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen statt. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Er war ehemals ein Teil der Grafschaft Königsegg-Rotenfels, die von den Besitzern 1804 gegen Güter in Ungarn vertauscht worden war. Staufen wurde 1892 durch die Bayerische Regierung in Oberstaufen umbenannt. 1972 wurden die Gemeinden Aach, Thalkirchdorf und Oberstaufen zum neuen Markt Oberstaufen zusammengeschlossen. Diese Gemeinden bildeten früher schon einmal (zusammen mit Stiefenhofen) eine Einheit und waren 1808 aufgeteilt worden.

Politik


Patenschaft

Im Jahr 1986 wurde eine Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus dem Schrothkurort Dolní Lipová/Niederlindewiese bei Freiwaldau im Altvatergebirge übernommen.

Sehenswürdigkeiten


Eine Sehenswürdigkeit Oberstaufens ist die im Tal der Weißach unterhalb des Ortes gelegene Holzschleife. In dieser ältesten Fabrik des Allgäus wurde Zellstoff als Papierrohstoff gewonnen und gepresst. 1965 wurde die Fabrik aufgegeben und verlassen, zur Zeit werden Hofgebäude und Maschinenpark des späten 19. Jahrhunderts von den Besitzern (mit Geldern der Denkmalpflege renoviert und restauriert). Die Eröffnung eines Museums in wenigen Jahren steht bevor.

Gewerbe und Tourismus


Oberstaufen ist ein landwirtschaftlicher Ort, der sich wie viele andere Orte des Allgäus auch auf den Tourismus ausgerichtet hat. Sowohl Sommer- wie auch Wintertourismus wird umgesetzt. Unter anderem werden bei genügend Schnee mehrere Loipen gespurt. Lifte für alpinen Skilauf sind in der Umgebung vorhanden. Im Gebiet gibt es ein weithin bekanntes Spassbad. Hotelerie und Pensionsbetriebe sind in größerer Zahl vorhanden. Die Höhenlage beschert dem Ort die mehr oder weniger begründete Einstufung als Kurort. Begleitend betreibt der Ort eine sehr restriktive Verkehrspolitik um Emissionen aller Art zu minimieren was den Gästen zu Gute kommen soll.

Verkehrsanbindung


Unmittelbar südlich des Ortskerns verläuft die B308 von Lindau über Lindenberg, an Oberstaufen vorbei und weiter nach Immenstadt am Alpsee. Ebenso verläuft dort die Eisenbahnlinie Lindau-Kempten. Beide Trassen sind an einem in Richtung Süden zeigenden, steilen, fast felsigen Hang gelegen und sind mit imposanten Viadukten und Unterführungen an die dort kreuzende Ortsdurchfahrt angebunden bzw. über sie hinweg geführt. Die Eisenbahntrasse wird östlich des Kreuzungspunktes in einem Tunnel geführt.

Weblinks


Ort in Bayern | Oberallgäu

Oberstaufen

 

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