| Wappen | Karte | ||||||||||||||
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| Kein-Wappen.png Wappen | Stadtbezirk 6 Lage in Wuppertal.png | ||||||||||||||
| Fläche: | 12,57 km² | ||||||||||||||
| Einwohner: | 43.705 (2004) | ||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 3477 Einwohner je km² | ||||||||||||||
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Sitzverteilung der Bezirksvertretung (2004): | ||||||||||||||
| CDU | SPD | GRÜNE | FDP | PDS | REP | WfW |
| 7 | 5 | 2 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| Wuppertal-Oberbarmen.png |
Kern des alten Rittershausen ist ein Hof, der 1466 als Riddershoff, also als Versorgungshof für die Rittersitze erwähnt wurde. Der zugehörige Flurname lautete van des Ridders Hus und lag an der Mündung der Schwelme in die Wupper. Die den Hof bewirtschaftende Familie Rittershaus ist 1594 erstmals schriftlich belegt, ihr entstammte auch der Dichter Friedrich Emil Rittershaus. Um den Hof bildetet sich ein Dorf, das im Jahre 1821 auf ewa 1.300 Einwohner angewachsen war. In den folgenden Jahrzehnten wuchs Rittershausen mit den Nachbarorten zur Großstadt Barmen zusammen. 1863 wird der Bahnhof Rittershausen eingeweiht, der Rittershausen den Eisenbahnanschluss ans Wuppertal beschert. 1868 wird eine Eisenbahnlinie über Lennep nach Remscheid eröffnet, die vom neu gebauten "Remscheider Bahnhof" am gegenüberliegenden Wupperufer durch Heckinghausen führt. Eine Strecke nach Wichlinghausen und Hattingen sowie die Wuppertalbahn folgen. Mit dem Bau der Wuppertalbahn wird auch der Schienenverkehr aus Remscheid über Langerfeld geführt, und der Remscheider Bahnhof wird überflüssig. 1903 schließlich wurde Rittershausen der östliche Endpunkt der Wuppertaler Schwebebahn. Der Name des Stadtteils wurde bei der Vereinugung Elberfelds mit Barmen 1929 aufgegeben, und Rittershausen wurde (zusammen mit Wupperfeld) in Oberbarmen umbenannt. Hier bildet er den östlichen Teil des Quartiers Oberbarmen-Schwarzbach. Auch die Bahnhöfe tragen heute den Namen Wuppertal-Oberbarmen.
Nächstebreck befindet sich nördlich des städtischen Gebiets von Wichlinghausen und Langerfeld und liegt auf drei nach Norden ansteigenden Höhen, die von Bachtälern getrennt werden. Die zentrale Erhebung ist der ca. 300m hohe Nächstebrecker Berg, auf dem sich das namensgebende 'Braken' befindet. An der höchsten Erhebung im Osten befindet sich ein moderner Wasserturm.
Älteste Erwähnung auf dem Gebiet von Nächstebreck finden im 11. und 12. Jahrhundert einige Höfe wie Einern, Bruch und Haarhausen. In den folgenden Jahrhunderten werden mehrere weitere Höfe um das Braken (heute Bracken) genannte Gelände erwähnt. 1324 fällt das ländliche Gebiet an die Grafschaft Mark, ist also westfälisch.
1486 wird Nächstebreck erstmals als Landgemeinde Im Nesten Braken mit 14 ansässigen Bauern erwähnt. 1614 fällt Nächstebreck an Brandenburg-Preußen. Die Nächstebrecker Südwestgrenze ist nun Staatsgrenze zwischen dem (rheinischen) Herzogtum Berg und Brandenburg-Preußen.
1738 zählt Nächstebreck zählt 560 Einwohner in 146 Familien. Zur Landwirtschaft kommen bald auch Garnbleichereien und Webereien, die die Bevölkerungszahlen kontinuierlich steigen lassen.
Städtische Besiedlung erfolgt vor allem am Hottenstein und entlang dem weiteren Verlauf der Straße von Barmen nach Witten, der heutigen Wittener Straße. Diese "Wittener Hauptkohlenstraße" gilt um 1820 als der befahrenste Weg in der Grafschaft Mark. Weiter nördlich durchquert die Straße das gebiet Dreigrenzen und verlässt als Schmiedestraße (Stelle einer alten Schmiede und eines Wegegeldkontors) das Gemeindegebiet. Eine weitere geschlossene Siedlung bildet sich westlich am Stahlsberg und am Bach Schellenbeck südlich des ältesten Hofes Einern.
Mit der Grafschaft Mark fällt die Bauernschaft Nächstebreck durch den Tilsiter Frieden 1807 an Frankreich. Dies gibt die Grafschaft Mark 1808 an das Großherzogtum Berg, wo sie das Ruhrdepartement bildet, bis die Mark nach dem Zusammenbruch der französischen Herrschaft 1813 wieder an Preußen übergeht. 1877 wird die erste evangelisch-lutherische Gemeinde in Nächstebreck gegründet. 1884 wird eine Eisenbahnstrecke von Wichlinghausen nach Hattingen eröffnet, die durch Nächstebreck führt, 1908 verlängert die Barmer Straßenbahn ihre Strecke Barmen-Weiherstraße durch Nächstebreck und Schmiedestraße bis nach Haßlinghausen (heute Stadtteil von Sprockhövel).
1922 wird Nächstebreck zusammen mit Langerfeld in die Großstadt Barmen eingemeindet, das 1929 in der Stadt Wuppertal aufgeht, deren Geschichte es seither teilt.
1970 kamen bei der kommunalen Neuordnung aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis die Höfe bzw. Wohngebiete Blumenroth, Erlenrode, Uhlenbruch und Schmiedestraße an Nächstebreck.
Heute ist das Gebiet von Nächstebreck in zwei Quartiere eingeteilt:
Zitat
Die Nächstebrecker sind durchaus selbstbewusst und setzen sich gern von den Oberbarmern ab, Überrest vielleicht noch aus der Zeit, als die Stadtväter sich gar nicht damit anfreunden konnten, 1922 nicht mehr zum westfälischen Schwelm, sondern zur rheinischen Stadt Barmen gezählt zu werden. Westdeutsche Zeitung (*)
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"Oberbarmen".
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