| Landesflagge | Landeswappen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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- | Basisdaten | - | Landeshauptstadt: | Linz | - | Größte Stadt: | Linz | - | AT: | AT-4 | - | Homepage: | www.land-oberoesterreich.gv.at | - | Karte: Oberösterreich in Österreich | - | austria_ooe.svg | - | Politik | - | Landeshauptmann: | Josef Pühringer (ÖVP) | - | Regierende Parteien: | Konzentrationsregierung: ÖVP, SPÖ und Grüne | - | Arbeitsübereinkommen: ÖVP und Grüne | - valign="top" | Sitzverteilung im Landtag (56 Sitze): | ÖVP 25 SPÖ 22 Grüne 5 FPÖ 4 | - valign="top" | letzte Wahl: | 28. September 2003 | - valign="top" | nächste Wahl: | 2009 | - | Bevölkerung | - | Einwohner: | 1.376.797 (2001) | - | - Rang: | 3. von 9 | - | Bevölkerungsdichte: | 116 Einwohner/km² | - | Geografie | - | Fläche: | 11.981,92 km² | - | - davon Land: | 11.718,32 km² (97,8 %) | - | - davon Wasser: | 263,6 km² (2,2 %) | - | - Rang: | 4. von 9 | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | 47° 27' - 48° 45' n. Br. 12° 44' - 14° 59' ö. L. | - bgcolor="#FFFFFF" | Ausdehnung: | Nord-Süd: ca. 145 km West-Ost: ca. 165 km | - bgcolor="#FFFFFF" | Höchster Punkt: | 2.995 m Hoher Dachstein | - bgcolor="#FFFFFF" | Tiefster Punkt: | 239 m Grein | - | Verwaltungsgliederung | - valign="top" | Bezirke: | 3 Statutarstädte 15 Bezirke | - | Gerichtsbezirke: | 28 | - | Gemeinden: | 445 | - | - davon Städte: | 29 | - | - davon Marktgemeinden: | 139 | - | Karte: Oberösterreich und Bezirke | - | Karte_Aut_Ooe_Bezirke.png | ||||||||||
Oberösterreich (alter Name: Erzherzogtum Österreich ob der Enns) ist eines der neun österreichischen Bundesländer. Es grenzt an Ober- und Niederbayern in Deutschland, an Tschechien und an die Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Salzburg. Mit einer Fläche von 11.981,92 km² und 1,3 Millionen Einwohnern ist Oberösterreich das viertgrößte Bundesland Österreichs (Vergleich zu Wien und Niederösterreich mit mehr Einwohnern; zu Steiermark, Tirol und Niederösterreich mit einer größeren Fläche).
Seit 1490 erlangte es als Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' eine gewisse Selbstständigkeit. Seit dieser Zeit hielten die oberösterreichischen Stände eigene Landtage in Linz. Neben Herren, Rittern und Prälaten spielten dabei auch die landesfürstlichen Städte eine wichtige Rolle. Seit 1530 öffnete sich das Land der Reformation; 30 Jahre später waren die Oberösterreicher mehrheitlich evangelisch. Bei der habsburgischen Länderteilung von 1564 fiel Oberösterreich zusammen mit Niederösterreich und den böhmischen Ländern an Kaiser Maximilian II. Nach 1600 setzte unter Kaiser Rudolf II. und seinem Nachfolger Matthias die Gegenreformation ein. Deshalb gingen die oberösterreichen Stände 1619 ein Bündnis mit den böhmischen Ländern ein. Die Aufständischen wurden durch die Truppen des bayerischen Kurfürsten Maximilian im Auftrag Kaiser Ferdinands II. 1620 besiegt. Für einige Jahre kam Oberösterreich unter bayerischer Herrschaft. Der evangelische Adel musste konvertieren oder das Land verlassen.
1779 kam im Frieden von Teschen das vorher bayerische Innviertel zu Oberösterreich. Während der Napoleonischen Kriege war Oberösterreich mehrfach besetzt. Das Salzburger Land wurde von 1814 bis 1854 von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz aus verwaltet. 1918 wurde "Oberösterreich" als offizieller Name der Region festgelegt. Ein Jahr nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich (13. März 1938) wurde zum 1. Mai 1939 auf dem Gebiet Oberösterreichs, unter Einschluss der gemäß dem Münchner Abkommen von der Tschechoslowakei abgetretenen südböhmischen Gebiete, der Reichsgau "Oberdonau" gebildet. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs als österreichisches Bundesland.
Nach der heutigen Verwaltungseinteilung gliedert sich das Bundesland in 3 Statutarstädte und 15 politische Bezirke.
Oberösterreich grenzt auf einer Länge von 321 km an Deutschland und Tschechien.
Siehe auch: Gemeinden in Oberösterreich
Siehe auch:
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| um 1527 | 335.000 |
| um 1600 | 380.000 |
| um 1700 | 450.000 |
| 1754 | 526.000 |
| 1780 | 601.000 |
| 1790 | 623.000 |
| 1800 | 626.000 |
| 1810 | 630.000 |
| 1821 | 651.911 |
| 1830 | 682.140 |
| 1840 | 699.324 |
| 1850 | 706.316 |
| 1857 | 707.450 |
| 1869 | 736.856 |
| 1880 | 760.091 |
| 1890 | 786.496 |
| 1900 | 810.854 |
| 1910 | 853.595 |
| 1923 | 876.698 |
| 1934 | 902.965 |
| 1939 | 927.583 |
| 1951 | 1.108.720 |
| 1961 | 1.131.623 |
| 1971 | 1.229.972 |
| 1981 | 1.269.540 |
| 1991 | 1.320.567 |
| 2001 | 1.376.700 |
| 2004 | 1.392.965 |
Die größte Religionsgemeinschaft ist die katholische Kirche, der rund drei Viertel der Oberösterreicher angehören. Ca. 55.000 Personen gehören der Evangelischen Kirche an. Von den nach der Volkszählung 2001 insgesamt 1.376.797 Einwohnern sind 7,2 % Ausländer. Davon stammen 53,0 % aus dem ehemaligen Jugoslawien, weitere größere Gruppen bilden türkische und deutsche Staatsbürger. Im Mühlviertel wohnen einige 100 Sinti, die dort schon seit dem Mittelalter anzutreffen sind. Die wenigsten bekennen sich zu ihrer Volksgruppe.
Die Bevölkerungszahlen in nebenstehender Tabelle beruhen auf den Angaben des österreichischen Statistikamtes und sind auf den heutigen Gebietsstand umgerechnet. Die angegebenen Zahlen bis 1700 wurden von offizieller Seite gerundet, und zwischen 1754 und 1857 zählte man die anwesende Zivilbevölkerung. Ab 1869 wurden in zehnjährigen Abständen Volkszählungen abgehalten, bei denen bis 1923 weiterhin die anwesende Zivilbevölkerung gezählt wurde, und ab 1934 bis 1981 die Wohnbevölkerung. Die Zahlen von 1982 bis 2001 weisen die Jahresdurchschnittsbevölkerung aus, wobei diese Zahlen erst 2002 rückwirkend ermittelt wurden. Seit 2002 werden Hauptwohnsitze auf Basis des Zentralen Melderegisters zur Bevölkerungsermittlung herangezogen.
Der Salzachgletscher
Der unserem Holozän vorangegangene Teil der Erdgeschichte, das Quartär oder Eiszeitalter, hat das heutige Landschaftsbild Oberösterreichs im Alpenvorland und in den Alpen am deutlichsten geprägt. Es war dies die Zeit der bis heute letzten großen Vereisungsphase in den Alpen, in welcher das Gebirge zu den größten Teilen von Eismassen bedeckt war, die mit gewaltigen Gletscherzungen weit ins Vorland hinaus vorstießen. Neben dem Traungletscher stieß der Salzachgletscher ins heutige Oberösterreich vor und übertraf diesen an Größe beträchtlich. Gespeist von den Eismassen der Zentralalpen wälzte sich der Gletscher mindestens vier mal (so die klassische Quartärstratigraphie) durch das Salzachtal und das Salzburger Becken nach Norden, um sich dann in ein verzweigtes, fächerförmiges System an Seitengletschern auszubreiten.
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