Die California Golden Seals waren ein professionelles Eishockeyteam in der National Hockey League(NHL), das von 1967 bis 1976 in Oakland auch unter den Namen California Seals und Oakland Seals spielte. Von 1976 bis 1978 spielten sie noch als Cleveland Barons.
Vor der Saison 1970-71 wurde das Team an den Besitzer der Oakland Athletics, Charlie O. Finley verkauft, der das Team in California Golden Seals umbenannte und die Team-Farben denen der Athletics (grün, gold und weiß) anglich. Der sportliche Erfolg blieb aus und im Februar 1974 übernahm die NHL die Kontrolle über das Team. Als der erneute Versuch scheiterte, das Team nach San Francisco in eine neue Halle umzuziehen, wurde es 1976 nach Cleveland verkauft.
Als Cleveland Barons spielte das Team im Richfield Coloseum im Vorort Richfield, Ohio. Das Coloseum war für die Cleveland Crusaders in der WHA gebaut worden und hatte zu dieser Zeit die größte Zuschauerkapazität in der NHL. Doch auch den Barons war das Glück nicht beschieden. Nach zwei Saisons fusionierten die Barons mit den Minnesota North Stars. Die Familie Gunds, die Besitzer der Barons, wurden nun Besitzer der North Stars.
Die Cleveland Barons waren das letzte Team in den vier großen nordamerikanischen Sport-Profiligen, das den Spielbetrieb einstellte.
1991 wollten die Gunds die North Stars in die Bay Area umziehen, doch die NHL legte ihr Veto ein. Man erlaubte jedoch, quasi als Trennung der Verbindung von North Stars und Barons, dass einige Spieler aus Minnesota sich den neu gegründeten San José Sharks anschlossen. Man könnte behaupten, die Sharks wären die wieder auflebenden Seals.
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