Nussfrüchte sind Schließfrüchte (Schalenfrüchte), bei denen alle drei Schichten der Fruchtwand (Perikarp) verholzen. Meist wird dabei nur ein einzelner Samen umschlossen. Haselnuss.jpg.]] Pistazie.jpg.]] Walnuss.jpg.]]
Die Erdnuss (Aschantinuss, Erdbohne) ist ebenfalls keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht. Die Pinienkerne (Pinoli) sind dagegen die Samen der Pinie (Pinus pinea), die als Nacktsamer gar keine Früchte ausbildet.
Lange als zu fettreich verschrien und von der Liste der empfohlenen Lebensmittel gestrichen, stellten in letzter Zeit immer mehr Forscher in vielen Ländern positive Auswirkungen von Nüssen aller Art auf die typischen Anzeichen von Herz- und Kreislauferkrankungen fest. Nachweislich senken Nüsse durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren den Cholesterinspiegel im Blut, stabilisieren den Zuckerwert, unterstützen die Gefäße, mindern das Risiko für Magen- und Prostatakrebs sowie Infarkte. Es ist jedoch nicht abschließend geklärt, welche Inhaltsstoffe der Nuss neben den ungesättigten Fettsäuren diese gesundheitliche Verbesserungen bewirken. Quelle: Bericht der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel
Jeder Deutsche verzehrt pro Jahr durchschnittlich 3,3 Kilogramm Nüsse. 2004 wurden 271 Tonnen Nüsse nach Deutschland importiert. Hauptverarbeiter ist die Süßwarenindustrie.
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