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Nunavut
 

Nunavut
Nunavut

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Wahlspruch: Nunavut Sanginivut.
Inuktitut, „Unser Land, unsere Stärke“

Amtssprache(n) Inuktitut, Innuinaqtun, Englisch und Französisch
Hauptstadt Iqaluit
Größte Stadt Iqaluit
Regierungschef Paul Okalik
Fläche 2.093.190 km
Einwohnerzahl 29.992 (1. Juli 2005)
Bevölkerungsdichte 0,01 Ew./km²
Bevölkerung Inuit 85 %, Weiße 15 %

Beitritt zur kanadischen Föderation 1. April 1999 durch Abspaltung von den Nordwest-Territorien
Zeitzone (UTC -4 bis -7)
Sitze im kanadischen Parlament Unterhaus 1, Senat 1
ISO 3166-2 CA-NU
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Nunavut (Inuktitut: Nunavut Schriftzug in Inouit db.png (wörtlich „Unser Land“, eigentlich „Unser Heimatland“) ist ein Territorium im Nordosten Kanadas. Es grenzt im Westen an die Nordwest-Territorien, im Osten an Grönland und im Süden an die Provinzen Manitoba, Ontario und Québec. Hauptstadt ist Iqaluit (früherer Name: Frobisher Bay) auf der größten kanadischen Insel, der Baffininsel.

Geschichte


Nunavut wurde am 1. April 1999 von den Nordwest-Territorien abgetrennt und bildet seither ein eigenständiges Territorium. Obwohl es ein Teil des kanadischen Staates und als Territorium unmittelbar der kanadischen Bundesregierung zugeordnet ist, beruht die Gründung von Nunavut auf der Idee, den Inuit die Möglichkeit zu geben, dieses Gebiet relativ autonom zu verwalten.

Bevölkerung


Die Zahl der Einwohner von Nunavut betrug im Jahr 2005 rund 30.000 (das ist etwa 1 Promille der kanadischen Gesamtbevölkerung), davon etwa 25.000 Inuit (rund 85% der Nunavut-Bevölkerung und rund 50% aller kanadischen Inuit). Mit einer Bevölkerungsdichte von 0,01 Menschen pro Quadratkilometer ist Nunavut eine der am geringsten bevölkerten Regionen der Welt. 40% der Bevölkerung sind unter 16 Jahre alt.

Größte Siedlungen (Quelle: "The Nunavut Handbook", 2004 ISBN 0-9736754-0-3)

Regierung von Nunavut


Oberhaupt von Nunavut und Repräsentant der Königin von England ist ein „Commissioner“, der oder die für fünf Jahre durch das kanadische Bundesparlament berufen wird. Das Amt ist in erster Linie repräsentierend.

Iqaluit_Legislative_Building_1999-04-12.jpg | Leg_Building_Iqaluit_2000-08-27.jpg Kinngait_Govt-Building_2000-08-25.jpg Die Territorialregierung wird von einem Premierminister (derzeit Paul Okalik) und weiteren sieben Ministern gebildet. Sie werden in geheimer Wahl von den insgesamt 19 Abgeordneten der 28 Gemeinden des Territoriums Nunavut aus den eigenen Reihen bestimmt. Aus ihrer Mitte wählen die Abgeordneten auch den Sprecher des Parlaments.

Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus finden in fünfjährigem Rhythmus statt (erstmals 1999, zum zweiten Mal 2004). Die Abgeordneten werden nicht als Repräsentanten von politischen Parteien, sondern als Einzelpersönlichkeiten gewählt. Die Abstimmungen im Parlament erfolgen nach dem Prinzip der Mehrheitsentscheidung. Generell finden die Parlamentssitzungen im Legislative Building in der Hauptstadt Iqaluit statt; um jedoch mehr Volksnähe zu erreichen, wird einmal jährlich außerhalb der Hauptstadt in einer jeweils anderen Gemeinde getagt.

Eine besondere Rolle als Ratgeber in Traditionsfragen spielen die sog. Elders („Älteste“ von Gemeinden), für deren Anwesenheit im Parlamentssaal eigene, mit Robbenfellen verzierte Sitzplätze installiert wurden.

Um eine seiner räumlichen Größe entsprechende Verwaltungsstruktur zu erhalten, wurde Nunavut in die regionalen Zentren Iqaluit, Rankin Inlet und Cambridge Bay sowie folgende drei zugehörigen Verwaltungsregionen aufgeteilt:

Dem Ziel folgend, nicht nur in der Hauptstadt Iqaluit Arbeitsplätze zu schaffen und zugleich die Regierung der Bevölkerung näher zu bringen, wurde darüber hinaus ein sehr anspruchsvolles und auch aufwändiges Dezentralisationsprogramm beschlossen, an dem 10 der 28 Gemeinden beteiligt sind. Zwar verblieben die Kernaufgaben der Ministerien in Iqaluit, doch wurden vielerlei Ministeriums- und Kommissionsaufgaben und damit auch mehr als 400 Arbeitsplätze dezentralisiert, was den Neubau einer Reihe von Verwaltungsgebäuden und Unterkünften erforderlich machte.

Wirtschaft


Geografie


Das Territorium Nunavut umfasst Teile des kanadischen Festlandes, die meisten der arktischen Inseln Kanadas und alle Inseln der Hudson Bay, der James Bay und der Ungava Bay, die vormals zu den Nordwest-Territorien gehörten. Es erstreckt sich über rund 2 Millionen Quadratkilometer und bedeckt somit etwa ein Fünftel des Gebiets von Kanada. Auf dem Festland grenzt Nunavut im Süden an die Provinz Manitoba und im Westen an die Nordwest-Territorien. Auch die Hudson Bay ist südliches Grenzgebiet - zu den Provinzen Manitoba, Ontario und Québec. Im Nordwesten verläuft zudem eine Grenze zwischen Nunavut und den Nordwest-Territorien auf den vier Inseln Victoria Island, Melville Island, King Island und Borden Island. Im Süden, auf Killiniq Island an der Nordspitze der Labrador-Halbinsel, besitzt Nunavut außerdem eine Grenze von nur etwa 10 Kilometern zur Provinz Neufundland und Labrador.

Im Osten der zu Nunavut zählenden Baffin-Insel, Devon-Insel und Ellesmere-Insel verläuft die kanadische Staatsgrenze gegenüber Grönland in der Davis Strait, der Baffin Bay und der Nares Strait.

Geologischer Aufbau


Für Nunavut spielt der geologische Aufbau eine bedeutende Rolle. Auf der Borden- und der Ellef-Ringnes-Insel ist eine schmale, vom Hinterland deutlich abgesetzte arktische Küstenebene ausgebildet.

An diese Ebene schließt sich unter Ausdehnung nach Südosten über den nordkanadischen Archipel (vor allem Victoria-Insel, Prince-of-Wales-Insel, Somersetinsel und den Nordwestteil der Baffin-Insel) das Arktische Tiefland an, das nach Süden durch den Kanadischen Schild begrenzt wird. Dieses Arktische Tiefland wird von flachem Sedimentgestein aus dem älteren Paläozoikum beherrscht. Es ist verhältnismäßig eben und senkt sich von rund 700 Metern ü. M. im Norden auf etwa 100 Meter ü. M. im Süden ab.

Im Westen steigen auf Victoria Island die vulkanisch bestimmten Shaler Mountains wieder auf etwa 700 Meter an. Im Nordosten, wo sich die Küstenebene nicht mehr fortsetzt, erhebt sich die Gebirgsregion der Innuitians; sie erstreckt sich über alle Inseln nördlich des Parry Channels oder der Nordwestpassage. Die Innuitians, durch Faltung im Paläozoikum entstanden und auf mehr als 1.000 Meter ü. d. M. ansteigend, bilden mit den Königin-Elisabeth-Inseln, also mit der Ellesmere-Insel, den Parry-Inseln und den Sverdrup-Inseln, den Nordabschluß zum Arktischen Ozean. Höchste Erhebung ist der Barbeau Peak im Nordteil der Ellesmere-Insel mit 2.616 Metern. Die einzelnen Bergspitzen ragen nackt aus den dortigen weiten Eisfeldern als Nunataks („Landspitze“) in die Höhe.

Ganz allgemein bezeichnet man das Gebiet nördlich des Polarkreises, im wesentlichen also den dem Festland nördlich vorgelagerten Archipel, als Hohe Arktis.

Die arktische Landschaft ist geologisch noch sehr jung. Vor rund 20.000 Jahren, während des Pleistozäns, hatte der Norden Kanadas ein Vereisungsmaximum erreicht und war bis auf wenige eisfreie Rückzugsgebiete noch ganz mit Gletschern bedeckt. Mit dem Ende der letzten Eiszeit (etwa 8000 v. Chr.) ging das Eis langsam zurück; die Nordregionen wurden mithin erst vor wenigen Jahrtausenden, teilweise sogar erst vor einigen Jahrhunderten weitgehend eisfrei. Dies ist neben den ohnehin rauen Wachstumsbedingungen der wesentliche Grund für die Artenarmut der dortigen Flora.

Infolge des wechselnden Auftauens und Gefrierens der Bodenoberfläche entstehen durch lockeres Steinmaterial besondere Frostmuster unterschiedlichster Ausformung. Andere Formen bilden sich durch das Hochpressen von Wasser, vor allem Erdhügel mit Eiskernen; zu den merkwürdigsten Formen dieser Art zählen die auf vielen hocharktischen Inseln vorkommenden Pingos, deren kegelförmige Hügel auf über 50 Meter Höhe und 300 Meter Durchmesser anwachsen können.

Klimatische Verhältnisse


Die Niederschlagsmengen sind außerordentlich gering. In der sog. „Hohen Arktis“, also nördlich des Polarkreises, fallen im Jahr nur 200 mm oder weniger Niederschlag auf den Quadratmeter, weshalb man diese Region als „Polarwüste“ bezeichnet; in den übrigen Teilen Nunavuts und der Nordwest-Territorien werden 400 mm kaum überschritten, nur die Gegend um Iqaluit auf der Baffin-Insel erreicht 600 mm im Jahr. In der Region Kivalliq werden im Winter gegen 75 cm, in Teilen der Baffin-Insel jedoch bis zu 200 cm Schneehöhe gemessen.

Trotz der geringen Niederschlagsmengen befinden sich auf dem Gebiet von Nunavut und der Nordwest-Territorien rund 9% der Süßwasservorräte der Erde.

Während der langen Polarnacht bilden sich in der arktischen Region extrem niedrige Temperaturen aus, nicht selten um -50° C. Die durchschnittlichen Januartemperaturen liegen in Nunavut und den Nordwest-Territorien unter -20° C.

In der Übergangszeit von April bis Mitte Juni nimmt zwar die Sonneneinstrahlung zu, doch werden über 50%, ja bis zu 80% der Strahlen vom Schnee reflektiert und gehen der Umsetzung in Wärme verloren. Erst nach der Schneeschmelze oder der Kälteverdunstung des Schnees erhöht sich die Wärmeaufnahmefähigkeit des Bodens; in der kurzen Sommerperiode von Mitte Juni bis August erreichen so die Bodentemperaturen den positiven Bereich. Durchschnittliche Julitemperaturen von +10° C werden allerdings nur im Südteil Nunavuts und der Nordwest-Territorien überschritten.

Für alles Leben ist besonders schwer erträglich, daß häufig starke Winde zu den hohen Kältegraden hinzukommen. Dadurch wird die Körperwärme bei Mensch und Tier viel rascher abgeleitet. Man bezeichnet diese durch Wind verursachte, einer viel tieferen als der gemessenen Temperatur entsprechende Kältewirkung als „Windchill“: -12° C und eine Windgeschwindigkeit von 40 km/h wirken sich beispielsweise wie eine Temperatur von -34° C aus und können daher zu schwersten Erfrierungen führen. Allgemein wird der Windchillfaktor mit Hilfe von Erfahrungswert-Tabellen ermittelt. Während acht Monaten im Jahr herrscht in der Arktis Kaltluft aus dem Nordmeer vor, doch ist auch in den übrigen Monaten überall mit plötzlichem Temperatursturz und zusätzlich auftretenden auskühlenden Winden zu rechnen.

Permafrost

Ein Faktor, der wesentlichen Einfluß auf die gesamte Infrastruktur der Arktisregion ausübt, ist der Permafrost, eine der bemerkenswertesten Folgen des arktischen Klimas. Man versteht darunter das ständige Gefrorensein des Bodens, „permanently frozen ground“, wobei zwischen diskontinuierlichem (sich allmählich auflösendem) und kontinuierlichem Permafrost unterschieden wird (als 3. Art wird noch sporadischer Permafrost beobachtet). Kontinuierlicher Permafrost ist in Kanada auf etwa drei Millionen Quadratkilometern, diskontinuierlicher Permafrost auf etwas über einer Million Quadratkilometern ausgebreitet. Seinen Ursprung hat der Permafrost noch in der letzten Eiszeit; er besteht also seit mehr als 10.000 Jahren. Der gefrorene Untergrund reicht zum Beispiel auf der Melville-Insel bis in eine Tiefe von mehr als 500 Metern. Geringe, weil tangentiale, Sonneneinstrahlung in den Sommermonaten und extreme Wintertemperaturen bei wenig Schnee lassen den Boden während der kurzen sommerlichen Erwärmungsphase nur oberflächlich auftauen; die Auftautiefe beträgt vielerorts allenfalls 50 Zentimeter oder ein wenig mehr. Permafrost wirkt sich infolgedessen sowohl auf die Struktur von Wohnsiedlungen und deren Ver- und Entsorgung als auch auf den wirtschaftlich wichtigen Bergbau und nicht zuletzt auf die Verkehrsmöglichkeiten aus.

Die südliche Grenze zusammenhängenden Permafrosts und des als arktische Klimazone bezeichneten Bereichs, also des Gebiets baumloser Tundra, ist weitgehend deckungsgleich; sie verläuft von Nordwesten (nahe der Nordpolarmeerküste) quer durch die heutigen Nordwest-Territorien nach Südosten zur Südküste der Hudson Bay und von dort nach Nordosten zum Atlantik (nahe der Südküste der Baffin-Insel). Nunavut ist demzufolge nahezu ausschließlich von Tundra bedeckt; nur im Südwesten an der Grenze zu den Nordwest-Territorien befindet sich eine kleinere boreale Zone (Taiga).

Fauna


Huskies_2000-08-24.jpg | Ptarmigan_Schneehuhn_2004-11-15.jpg Für die in den Tundragebieten beheimateten Menschen spielte die Tierwelt eine entscheidende Rolle für das Überleben. Land- und Meerestiere lieferten Nahrung, Kleidung und Ausrüstungsmaterialien. Von Ausrottung durch die Ureinwohner der Arktis war dennoch keine Tierart bedroht; eine solche Bedrohung entstand erst als Folge des Vordringens von „Qallunaat“, also der „Weißen aus dem Süden“.

Von besonderer Bedeutung waren für die Inuit seit jeher Karibus und auch Moschusochsen; teilweise gilt das noch heute. Die Gesamtzahl der Karibus ist im Laufe des 20. Jahrhunderts infolge starken Bejagens, vermehrten Auftretens von Wölfen und zunehmender Waldbrände, nicht zuletzt aber auch infolge vermehrter wirtschaftlicher und technischer Aktivitäten enorm zurückgegangen. Schätzte man die Zahl in den 1930er Jahren noch auf über zwei Millionen, so lag sie 40 Jahre später nur noch wenig über einer halben Million.

Ähnliches gilt für die Moschusochsen: Wegen übertriebenen Bejagens - auch durch Inuit - waren die Tiere fast ausgestorben, weshalb 1917 ein Jagdverbot unumgänglich wurde, das erst 1969 wieder vorsichtig gelockert werden konnte; man schätzt den heutigen Bestand auf etwa 15.000 Tiere.

Neben Karibus und Moschusochsen leben in der Tundra Eisbären, arktische Wölfe, Vielfraße, Polarfüchse, arktische Hasen (Eishasen), Lemminge und verschiedene Hörnchenarten. Erstaunlicherweise wurde keines dieser Tiere als territoriales Symbol ausgesucht; die gesetzgebende Versammlung wählte vielmehr als „Tier von Nunavut“ den kanadischen Husky (Canadian Inuit Dog, „Inuithund“).

Hinzu kommen riesige Vogelscharen, darunter die selteneren Gerfalken und Wanderfalken; in den Sommermonaten dürften etwa 80 Vogelarten in der Arktis nisten, vor allem auf Bylot Island (Sirmilik-Nationalpark).

Fische treten in nur wenigen Arten auf - vor allem Seesaiblinge und Seeforellen. Es herrscht jedoch großer Fischreichtum sowohl in den Seen und Flüssen als auch in den Küstenregionen, wo überdies viele Meeressäuger - Wale (Grönlandwale, Weißwale, Narwale) und Robbenarten (Bartrobben, Ringelrobben, Atlantik-Walrosse) - anzutreffen sind.

Flora


Saxifraga_oppositifolia_14-98-45.jpg Arktisches Klima, also nur drei Monate währende Sommer mit verhältnismäßig niedrigen Temperaturen und lange Winter mit extremer Kälte und scharfen Winden, dazu ziemliche Trockenheit und Permafrost wirkten sich negativ auf die Entwicklung des Bodens aus. Mineralböden entstanden fast nur an wasserdurchlässigen Abhängen - sog. arktische Braunerden mit geringer Humusschicht. Auf den Ebenen hat sich dagegen überwiegend flachgründiger Tundraboden über gefrorenem Untergrund gebildet, auf dem sich im Sommer die Nässe staut und zur Ausbildung von Morast beiträgt. Auch tritt auf weiten Flächen felsiger Untergrund hervor oder bleibt ewiges Eis bestehen.

Unter solchen Bedingungen konnte sich nur verhältnismäßig artenarme Vegetation entwickeln. Die Region westlich der Hudson Bay wird deshalb als „Barrenlands“, unfruchtbares Ödland bezeichnet. Die extreme Kälte verlangsamt Wachstum und Verwesung; bestimmte arktische Flechten vergrößern ihren Durchmesser pro Jahrhundert nur um etwa einen halben Zentimeter, und auch die zur Verwesung notwendigen Bakterien sind in der trockenen Kälte nur sehr eingeschränkt aktiv. Die Vegetationsdichte und -vielfalt nimmt von Süden nach Norden ab. Sind auf dem südlichen Festland noch bunt blühende Pflanzengesellschaften, vor allem aus Gräsern, Schmetterlingsblütlern, Steinbrechgewächsen, zwergwüchsigen Weidengewächsen und Heidekrautgewächsen, zu finden, so gibt es auf der Baffin-Insel und den übrigen nördlichen Inseln nur wenige für höheren Pflanzenwuchs günstige Standorte; Flechten und Moose überwiegen. An südwärts ausgerichteten Hanglagen mit Mineralböden und zeitiger Schneeschmelze wachsen u. a. Löwenzahn, verschiedene Steinbrechgewächse wie der Gegenblättrige Steinbrech (Blume des Territoriums Nunavut), sowie Tragant, Berufkraut, Silberwurz (Blume der Nordwest-Territorien) und Arktischer Mohn.

Weblinks


Literatur


  • Nunavut Handbook. Iqaluit 2004, ISBN 0-9736754-0-3
  • Ansgar Walk: Im Land der Inuit. Arktisches Tagebuch. Pendragon Verlag, Bielefeld 2002, ISBN 3-934872-21-2

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