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Notnamen sind Behelfsnamen, die vor allem in der Kunstgeschichte der Antike und des Mittelalters benutzt werden, um Künstler eindeutig zu bezeichnen, deren Name unbekannt ist.

Die meisten Notnamen bezeichnen den Künstler oder Kunsthandwerker (Meister) nach einem herausragenden Werk, einem auffälligen Gestaltungsdetail seiner Arbeiten oder dem Ort seiner Tätigkeit. Bekannte Beispiele sind der Meister der Spielkarten, der Hausbuchmeister, der Kölner Meister des Marienlebens.

In einigen Fällen kann man durch spätere Untersuchungen dem Notnamen einer namentlich bakannten Person zuweisen, wie es bei einem als Kopenhagen-Maler bekannten antiken Vasenmaler geschah, dem man mit den namentlich bekannten Töpfer Pistoxenos identifizieren konnte.

Siehe auch: Liste der Notnamen

Name | Kunstgeschichte | Künstler | Notname

 

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