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Im Laufe der Geschichte entstanden verschiedene Formen von Pulten, beliebt waren vor allem Gestelle mit mehreren Ablagen auf einem Bein, wie Duo-, Trio- oder Quartett-Notenständer. Letzterer wurde zumeist in einer niedrigen Variante hergestellt, da er vor allem für Streichquartette konzipiert war, die im Sitzen musizieren.
Auf Tasteninstrumenten ist über der Klaviatur ein fixiertes Pult angebracht.
Es gibt aber auch klappbare Tischnotenständer, die auch nur aus dem Ablageteil bestehen und direkt auf eine Fläche gestellt werden können. Diese Pulte erfreuten sich wegen ihrer Mobilität großer Beliebtheit, bevor die rechts abgebildeten Klapppulte aus Metall erfunden wurden.
Das Wort Pult in Partituren bezeichnet also zwei Spieler. „Nur ein Pult“ ist meistens gleichbedeutend mit „erstes Pult“, meint also die Stimmführer oder Konzertmeister.
Moderne Orchesterpulte sind meistens mit einer Pultleuchte ausgestattet, die die Noten beleuchtet, ohne in andere Richtungen zu strahlen, was im dunklen Orchestergraben eines Opernhauses besonders wichtig ist, um nicht vom Bühnengeschehen abzulenken. Außerdem ist am Bein oft eine Pultablage befestigt, ein kleines Brett, auf dem der Musiker Bleistifte oder Zubehör wie Dämpfer oder Rohrblätter ablegen kann.
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"Notenpult".
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