| F-5 E Tiger II | - | AF Northrop F-5E Schweizerische Luftwaffe Payerne 04092004.JPG NORTHROP F-5 FREEDOM FIGHTER-TIGER II.png | - | Technische Spezifikationen der F-5E Tiger II'' | - | Beschreibung | - | Aufgabe | Leichter taktischer Jäger | - | Crew | 1 | - | Abmessungen | - | Länge | 14,45 m | - | Spannweite | 8,13 m | - | Höhe | 4,06 m | - | Flügelfläche | 17,28 m² | - | Gewichte | - | Leer | 4.349 kg | - | Maximales Startgewicht | 11.193 kg | - | Treibstoff | - | Intern | 2.563 l | - | Extern (bis zu 3 Außentanks) | 1.040 l pro Tank | - | Antrieb | - | Triebwerke | Zwei General Electric J85-GE-21B | - | Schub (trocken) | 15,5 kN | - | Schub (mit Nachbrenner) | 22,24 kN | - | Leistung | - | Höchstgeschwindigkeit | 1.743 km/h (in 11.000 m) | - | Kampfradius | 1.405 km | - | Überführungsreichweite | 3.720 km | - | Dienstgipfelhöhe | 15.790 m | - | Steigrate | 10.455 m/min | - | Bewaffnung | - | Bewaffnung | zwei 20 mm Pontiac (Colt-Browning) M39A2-Kanonen mit je 280 Schuß | - | Bomben | 7 Stationen für bis zu 3.175 kg gemischt (ungelenkt, Clusterbomben) | - | Raketen | AIM-7 Sparrow AIM-9 Sidewinder AGM-65 Maverick |
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Die Northrop F-5 Freedom Fighter (das neuere Modell E firmiert unter dem Namen Tiger II) ist ein ab 1962 von Northrop in den Vereinigten Staaten entwickeltes und gebautes Jagdflugzeug. Sie findet weltweite Verwendung, u. a. als Kunstflugzeug bei den Turkish Stars.
Präsident Kennedy hatte ein Militärhilfe-Programm für die weniger entwickelte Alliierte ins Leben gerufen. Weil sie so günstig zu beschaffen und zu unterhalten war, wurde die NF-156 wieder ausgegraben und für den Export produziert. Zu den ersten Nationen, die diese neuen Jäger erhielten, gehörte Süd-Vietnam. Dort stellte die F-5A ihre Effektivität gegen kommunistische Truppen unter Beweis (mit USAF-Markierungen im sog. "Skoshi-Tiger"-Projekt). Während der Kämpfe in Vietnam erhielt der Freedom Fighter dann auch seinen Spitznamen Tiger. Nachdem im Kriegsverlauf der Flugplatz Bien Hoa von den Kommunisten überrannt wurde, fanden sich die süd-vietnamesischen Piloten in der Lage wieder, von "eigenen" F-5A angegriffen zu werden.
Bemängelt wurden an der F-5A unter anderem die Reichweite (Bewaffnet lag ihr Einsatzradius unter 1.000 Kilometern) und die schwachen Flugleistungen (Maximalgeschwindigkeit unter 1.500 km/h, vergleichbar schlechte Steigrate von unter 900 Meter pro Minute). Dadurch jedoch war die F-5A relativ sparsam im Verbrauch und damit günstig zu unterhalten.
Sie war bewaffnet mit zwei Bordkanonen (20 mm), einem Centerlinepylon und 4 Flügelpylonen, die ein Gesamtbombengewicht von knapp 2.000 kg tragen konnten. Im Notfall konnte die F-5A abwerfbare Tanks an den Flügelspitzen mitführen.
Unter anderem wird die Schweiz ihre rund 60 F-5E/F bis mindestens 2010 einsetzen. Neben der Luftraumüberwachung wird die Maschine durch die schweizerische Kunstflugstaffel Patrouille Suisse eingesetzt. Ab dem Jahr 2004 wurden 12 der schweizerischen F-5E an Österreich vermietet, wo sie als "Übergangslösung" bis zum Eintreffen der Eurofighter Typhoon die Luftraumüberwachung übernehmen. Die Schweizer Luftwaffe hat der US Navy 32 F-5E verkauft.
Die F-5 wurde später von der US Navy als Trainingsflugzeug für den Kampf gegen Opposing Forces verwendet (Top Gun), da ihre Leistungsdaten mit denen der sowjetischen MiG-21 vergleichbar waren. Da eine Flugstunde dieser Jets sehr günstig ist, sind sie bis heute im Einsatz. Diese Maschinen werden von speziell in sowjetischer Kampfdoktrin ausgebildeten Piloten geflogen und spielen in simulierten Kämpfen die "bösen Jungs". In dieser Rolle kam die F-5 Tiger auch zu Kino-Ehren: Im Film Top Gun gaben die Jets in den Luftkampf-Szenen die fiktive sowjetische MiG-28. Cokpitplan.jpg Des Weiteren setzt die US Air Force die Variante T-38 Talon zur Pilotenausbildung ein. Auf diesem Typ sammeln praktisch alle US-amerikanischen (und auch deutschen) Jetpiloten ihre ersten Überschallflug-Erfahrungen. Bis zur Außerdienststellung der Lockheed SR-71 Blackbird waren die T-38 bei deren Piloten zu Trainingsflügen bei ähnlichen Flugeigenschaften ebenfalls geschätzt.
Das Design der F-5 diente als Basis für weitere, teilweise sehr erfolgreiche Flugzeugtypen. Die F/A-18 Hornet entstand aus dem Prototypen YF-17 Cobra, der in Teilen auf der F-5 Tiger II basierte. Eher glücklos war jedoch die Weiterentwicklung zur F-20 Tigershark, von der nur drei Exemplare gebaut wurden.
Unter dem Namen "Azarakhsh" produziert die Islamische Republik Iran eine eigene Version der F-5, die äußerlich besonders durch das Doppelleitwerk auffällt. Erste Maschinen dieses Typs wurden an die IRIAF (Luftwaffe des Iran) ausgeliefert.
F-5_after_flight.jpg]] Unterschiede zur F-5A:
Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen
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