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Die Noriker (lat. Norici) waren ein keltisch-illyrisches Volk im Königreich Noricum (Regnum Noricum), bzw. der späteren gleichnamigen römischen Provinz (Bayern, südliches Österreich). Siedlungszentrum war vermutlich Virunum am heutigen Magdalensberg in Kärnten, später am Zollfeld.

Ein wichtiges Exportgut war der ob seiner Härte und Elastizität gerühmte norische Stahl („ferrum noricum“). Fast die gesamte Produktion der norischen Waffenschmiede ging nach Rom und wurde zu einem Faktor beim Aufbau des römischen Imperiums. Lange Zeit hatte man keine Erklärung für die Qualität des Stahls, die mit modernem Hochleistungsstahl mithalten kann und erst im Mittelalter in Japan wieder erreicht wurde. Neueren Forschungen zufolge könnte jedoch der katastrophale Einschlag eines Kometen im Chiemgau (465 v. Chr.) für die Entstehung besonderer metallischer Rohstoffe verantwortlich gewesen sein.

Namentlich bekannte Könige der Noriker waren

  • Cincibilus (er schloss 170 v. Chr. einen Freundschaftsvertrag mit den Römern)
  • Voccio (er verheiratete seine Schwester mit dem suebischen Fürsten Ariovist, um einen Verbündeten gegen die Boier zu gewinnen und stellte Caesar 49 v. Chr. berittene Elitetruppen (aus Adeligen) für den Bürgerkrieg am Rubikon zur Verfügung)

Europäische Ethnie | Keltischer Stamm

Norici

 

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