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Nonnebakken war eine ringförmige Burg vom Trelleborgtyp aus der Zeit Sven Gabelbarts. Reste der Wikingerburg wurden bei einer Grabung im Jahre 1988 im Zentrum von Odense gefunden. Obgleich durch die spätere Bautätigkeit in Odense nur sehr wenig erhalten ist, steht doch fest, dass sie, wie die anderen fünf Burgen zwischen 980 n. Chr. und 1000 n. Chr. erbaut wurde.

Die Reste der Burg wurden unter dem Stadtteil Nonnebakken gefunden und vom Fyns Museum ausgegraben. Die Burg lag südlich des Flusses Odense Å unterhalb des später errichteten Klosters der Benediktinerinnen, das dem Gelände den Namen (Nonnenhügel) gab. Von dem Hügel aus ließ sich das 988 erstmals erwähnte Odense vermutlich gut übersehen. Die Nonnen verließen das Gelände schon zum Ende des 12. Jahrhunderts um in Dalum weiter südöstlich von Odense, heute ein Vorort, ein neues Kloster zu errichten. Um 1600 scheint die Wallanlage noch im Gelände erkennbar gewesen zu sein, wie etwa in der Stadtansicht im Städteatlas "Theatrum Urbium" von Braun und Hogenberg zu erkennen. Weitere Zerstörungen erlitt die Anlage vermutlich als am Ende des 19. Jahrhundert die Loge der " Odd Fellows" hier baute.

Nonnebakken hatte einen ungefähren Durchmesser von 120 m. Obgleich durch die spätere Bautätigkeit in Odense nur sehr wenig erhalten ist, steht doch fest, dass es, wie die anderen fünf Burgen zwischen 980 n. Chr. und 1000 n. Chr. erbaut worden ist. An die Anlage erinnert heute nur noch ein Straßenname.

Literatur


Burg in Dänemark | Dänische Geschichte | Wikingerzeit | Wikinger

Nonnebakken | Nonnebakken

 

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