Nievenheim ist seit der kommunalen Neugliederung ein Stadtteil der Stadt Dormagen im Rhein-Kreis Neuss.
Nievenheim ist der größte Stadtteil Dormagens. Zu Nievenheim gehört auch Ückerath.
Historie
Im Jahre 476 nehmen germanische Franken den linken Niederrhein in Besitz. Nievenheim, damals noch Niuanhem, wird Hauptort des Frankengaus.
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Erst 790 wird der Gau Nievenheim erstmals urkundlich erwähnt.
1559 gelangt das Gnadenbild des göttlichen Salvator Mundi aus der Salvatorkirche Duisburg nach Nievenheim.
1741 wird die Pfarrkirche St.Pankratius erbaut. Der Grundstein für die Kirche wurde schon am 20. März 1739 vom Pastor Krosch gelegt.
1840 wird der Turm der Paffkirche erhöht.
1911 wird die Industriebahn Zons-Nievenheim gegründet.
Seit 1975 gehört Nievenheim, das bis dahin selbständig war, im Zuge der kommunalen Neugliederung zu Dormagen.
Wappen
In von Blau und Silber gespaltenem Schild im rechten Felde auf einer silbernen Kugel das Bild des Erlösers im goldenen, rotgefütterten und mit blauen Leisten geschmückten Mantel und mit einer goldenen Krone und goldenem Nimbus mit Strahlenbündel. Die rechte Hand ist zum Segen erhoben, in der linken eine blaue mit Gold verzierte Weltkugel.
Im linken Felde ein schwarzer Balken, darüber ein nach rechts gerückter schwarzer Roßkamm.
Sehenswürdigkeiten
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Eine besondere Bedeutung hat die Pfarrkirche St.
Pankratius in Nievenheim. Es handelt sich hierbei um eine dreischiffige Backstein-Hallenkirche.
In der Kirche befinden sich drei kunstvolle Barockaltäre, die von
Johann Conrad Schlaun entworfen wurden.
Die Schnitzarbeiten führte Christoph Mannskirchen aus Münster aus. Die Tischlerarbeiten führte Ägidius Rheindorf aus Köln aus.
Der rechte Seitenaltar wurde von Johann Conrad Schlaun und seiner Frau gestiftet.
Vor der Kirche steht eine achtseitige Kapelle, die im Jahre 1805 erbaut wurde.
Der Kirchplatz wird von einer Mauer, die Stationen des Kreuzwegs beinhaltet, umschlossen. Die Stationen wurden vom Pfarrer Rumpens gestiftet und 891 geweiht.
Infrastruktur
Nievenheim hat einen eigenen Bahnhof. Mit der S11 erreicht man innerhalb von 30 Minuten Düsseldorf und Köln.
In Nievenheim gibt es sieben Kindergärten, zwei Grundschulen, von denen eine Montessorischule ist,
sowie eine Gesamtschule (Bertha-von-Suttner-Gesamtschule), Ärzte, Apotheken, Einkaufsmärkte sowie ein gut sortierter Einzelhandel.
Vereinsleben
Nievenheim und Ückerath hat mehrere Vereine:
Der wohl größte Verein ist die Sankt
Sebastianus Schützenbruderschaft Nievenheim Ückerath von 1573 e.V.. Dieser Schützenverein wurde 1926 wiederbelebt. Das Schützenfest wird an jedem zweiten Sonntag im Juli gefeiert.
Ückerath verfügt über die Kirmesgesellschaft Selde Blömche. Die Kirmesgesellschaft feiert am zweiten Sonntag im September.
Ebenso verfügen Nievenheim und Ückerath über zwei Karnevalsvereine und eine
Garde Civile. In Nievenheim sind es die KG Blau-Weiß Löstige Jonge und in Ückerath ist es die KG Rot-Weiß.
Weiterhin gibt es einen Geflügelzüchterverein.
Besonders erwähnenswert sind die Ringer des AC Ückerath, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind.
Weblinks
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