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Als Niereninsuffizienz bezeichnet man die akute oder chronische Abnahme der Nierenfunktion. Als Maß für die Nierenfunktion gilt die glomeruläre Filtrationsrate (GFR).

Stadien


Die Niereninsuffizienz wird in mehrere Stadien eingeteilt:

  1. Kompensierte Niereninsuffizienz: Glomeruläre Filtrationsrate messbar eingeschränkt, Laborwerte noch normal. Klinisch: Isosthenurie, Polyurie, Nykturie
  2. Stadium der kompensierten Retention: Laborwerte (Kreatinin < 6 mg/dl, Harnstoff) erhöht, Patient klinisch beschwerdefrei; renale Anämie, Hypertonie; sek. Hyperparthyreodismus; renale Acidose
  3. Präterminale Niereninsuffizienz: Patient symptomatisch, z.B. Gewichtsverlust, Anämie, Störung des Knochenstoffwechsels. Wird oft als Stadium der dekompensierten Retention bezeichnet. (Kreatinin > 6 mg/dl) Lungenödem, Herzinsuffizienz, Pruritus
  4. Terminale (dialysepflichtige) Niereninsuffizienz: Trotz Ausschöpfung konservativer Maßnahmen durchgehend klinische Beschwerden, lebensgefährliche Komplikation Hyperkaliämie. Therapie: Dialyse, Nierentransplantation.

Prognose: nach einer Nierentransplantation überleben > 90% der Patienten das erste Jahr und bis zu 75% der Patienten die nächsten 10 Jahre.

Siehe auch


Diurese, Alport-Syndrom

WebLinks


www.netdoktor.de: - Chronisches Nierenversagen - Akutes Nierenversagen - Harnvergiftung (Urämie)

Krankheit | Urologie | Nephrologie

renal failure | Insuficiência renal

 

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